Mercedes-Benz „Im Agenturmodell digitaler und physischer Vertrieb gleichwertig“

Autor Martin Achter

Den Autokauf beim Hersteller im Internet oder beim Händler im Schauraum besiegeln: Egal, wo Kunden kaufen – dem Mercedes-Partner vor Ort soll im künftigen Agenturmodell kein Nachteil entstehen. Die Verkaufsberater sieht Vertriebschef Jörg Heinermann in einer besonderen Rolle.

Sind aus Sicht des Herstellers im neuen Agenturmodell künftig gleichwertige Vertriebskanäle: der stationäre Handel vor Ort und der digitale Vertrieb durch die Marke selbst.
Sind aus Sicht des Herstellers im neuen Agenturmodell künftig gleichwertige Vertriebskanäle: der stationäre Handel vor Ort und der digitale Vertrieb durch die Marke selbst.
(Bild: Achter/»kfz-betrieb«)

Mercedes-Benz sieht den Handel vor Ort und den digitalen Fahrzeugverkauf durch den Hersteller via Internet innerhalb seines künftigen Agenturmodells als gleichwertige Vertriebskanäle. „Der Partner, der ein Fahrzeug ausliefert, erhält die gleiche Vergütung – egal, ob der Kunde online über unsere Plattform bestellt oder einen Vertrag im Schauraum vor Ort unterzeichnet“, sagte Jörg Heinermann, Leiter Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland, im Gespräch mit »kfz-betrieb«. „Dies unterstreicht, dass wir den digitalen und den physischen Vertriebskanal künftig als gleichwertig betrachten.“

Dem Händlerpartner entstehe so beispielsweise kein Nachteil, wenn der Kunde etwa online in den Kaufprozess einsteige, sich zwischenzeitlich beim Händler vor Ort beraten lasse und dann vielleicht erst auf dem Sofa zu Hause den Kauf abschließe, sagte Heinermann. So sei für den Händler die Vergütung für einen Neuwagenverkauf auch „zu jeder Zeit transparent“.