Subaru Importeur schließt Open Points

Autor: Yvonne Simon

Subaru hat das Händlernetz in den vergangenen Monaten um fünf Betriebe erweitert. Damit konnten die Friedberger Open Points in vier Bundesländern schließen.

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Subaru hat im zweiten Halbjahr 2020 fünf neue Partner ins Händlernetz aufgenommen.
Subaru hat im zweiten Halbjahr 2020 fünf neue Partner ins Händlernetz aufgenommen.
(Bild: Simon/»kfz-betrieb«)

Im Subaru-Netz gibt es Zuwächse: Allein im zweiten Halbjahr 2020 hat der Importeur fünf neue Vertragspartner in Niedersachsen, Sachsen, Thüringen und Bayern hinzugewonnen, wie aus einer Pressemitteilung der Friedberger hervorgeht.

So vertreibt im ostfriesischen Aurich die Happy Cars Gebr. Oswald GmbH seit September exklusiv Subaru. In Bautzen nimmt das Autohaus Roscher die Fahrzeuge des japanischen Allrad-Spezialisten zusätzlich zu Honda ins Portfolio auf. Mit dem Autohaus Meyer in Bad Tabarz schließen die Friedberger einen Open Point im Großraum Gotha. Der Familienbetrieb ist zusätzlich Kia-Vertragspartner.

Hinzu kommen zwei neue Partner im Süden: In Bobingen bei Augsburg übernimmt mit dem Autohaus Ambros ein langjähriger Subaru-Servicepartner nun auch den Vertrieb. In Dachau ist Subaru nun neben Suzuki und Mitsubishi bei Auto Gruber zu finden.

Unterstützung während der Pandemie

Deutschland-Geschäftsführer Volker Dannath ist glücklich über die Neuzugänge: „Ich freue mich, dass wir auch in einem so schwierigen Jahr unser Händlernetz ausbauen konnten und fünf engagierte Partnerbetriebe gefunden haben. Damit stellen wir eine flächendeckende Subaru-Präsenz in allen wichtigen Regionen sicher.“ Teilweise seien die Händler in Eigeninitiative auf den Importeur zugekommen, berichtet der Manager.

Während der Corona-Pandemie hat der Importeur Bestands- und Neuhändler mit verschiedenen Maßnahmen unterstützt – ohne finanzielle Hilfen des Mutterkonzerns in Japan. So wurden beispielsweise Abschlagszahlungen für Neufahrzeuge sowie Revisionsprüfungen und Audits zur Kontrolle der Vertriebsstandards zeitweise ausgesetzt. Anstelle von Präsenz-Trainings gab es virtuelle „Sprechstunden“.

Absatzrückgang von 3,4 Prozent

Subaru ist bislang vergleichsweise glimpflich durch das Jahr gekommen. Zwischen Januar und November ging der Absatz im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,4 Prozent auf 5.054 Einheiten zurück, während der Gesamtmarkt einen Rückgang um 21,3 Prozent verbuchte. Allerdings hatte der Importeur 2019 aufgrund von Produktionsausfällen geschwächelt. Zieht man stattdessen 2018 zum Vergleich heran, dann verkaufte Subaru 2020 im Jahresverlauf 26,8 Prozent weniger Autos.

Für das kommende Jahr zeigt sich Dannath optimistisch: „Auch wenn 2021 wahrscheinlich nicht einfacher wird, erwarten wir eine Absatzsteigerung auf mindestens 6.900 Einheiten. Mit dem Outback präsentieren wir ein weiteres neues Modell, auch am Händlernetz wird weiter gefeilt.“

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Redakteurin Management & Handel