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In Berlin wird ab jetzt automatisiert gefahren

Autor / Redakteur: dpa / Christoph Seyerlein

Auf 3,6 Kilometern wird in der Hauptstadt ab sofort das automatisierte Fahren getestet. Forscher der Technischen Universität Berlin haben dafür die Infrastruktur zwischen Brandenburger Tor und Ernst-Reuter-Platz mit viel neuer Technik versehen.

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Der Bund fördert das Projekt zum autonomen Fahren in Berlin mit 4,6 Millionen Euro.
Der Bund fördert das Projekt zum autonomen Fahren in Berlin mit 4,6 Millionen Euro.
(Bild: Bosch)

Im Herzen Berlins ist seit Donnerstagmittag eine Teststrecke für automatisiertes und vernetztes Fahren in Betrieb. Zwischen Brandenburger Tor und Ernst-Reuter-Platz sollen neue Funktionen erprobt werden, unter anderem ob die Fahrzeuge Wetterverhältnisse, freie Parkplätze und wechselnde Ampelschaltungen erkennen.

Forscher der Technischen Universität Berlin hatten dafür in den vergangenen Jahren Sensoren gebaut und an Ampeln und Laternen befestigt. Sie rüsteten Fahrzeuge um und entwickelten Software, um alles miteinander zu vernetzen.

Ziel ist es, den Verkehr sicherer, effizienter und weniger umweltschädlich zu machen. Das Testfeld umfasst 3,6 Kilometer auf der Straße des 17. Juni, die in West-Ost-Richtung schnurgerade durch den Tiergarten führt – mit einem großen Kreisverkehr an der Siegessäule.

Der Bund fördert das Projekt mit 4,6 Millionen Euro. Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) lobten bei der Eröffnung die beteiligten Wissenschaftler..

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