Corona-Regeln In den Kfz-Betrieben ist es teilweise so still wie im Lockdown

Von Doris Pfaff

Bund und Länder haben einheitliche Regeln vereinbart, doch die Maßnahmen der Länder zeigen feine Unterschiede. Aus Unsicherheit spannen erste Autohäuser wieder Flatterbänder vor ihre Verkaufsflächen, andere schauen genervt täglich auf die Warnstufe. Für ZDK-Vizepräsident Thomas Peckruhn ist das immer noch besser, als schließen zu müssen.

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Kunden müssen gleich am Eingang über die geltenden Regeln informiert werden. Die Kontrolle der 2G-Regel kann meist im Geschäft erfolgen.
Kunden müssen gleich am Eingang über die geltenden Regeln informiert werden. Die Kontrolle der 2G-Regel kann meist im Geschäft erfolgen.
(Bild: Pfaff/»kfz-betrieb«)

Die aktuelle Infektionslage und die seit vergangener Woche geltenden neuen Regeln machen den Kfz-Betrieben zu schaffen. Was gilt jetzt wo und wann? Und: Wer soll was kontrollieren und wie? Die Betriebe müssen nicht nur die bundesweit geltenden Beschränkungen im Blick haben, sondern – mitunter auch täglich – wie die Lage im eigenen Land bzw. der Region ist.

Das alles verunsichert nicht nur die Betriebe, sondern auch die Kunden. Aber: Nicht allein die neuen Beschränkungen sind Grund dafür, dass es in einigen Autohäusern ruhiger zugeht. Das hohe Infektionsgeschehen habe spürbar die Zahl der Kundenbesuche gedrückt. In manchen Autohäusern sei es so still wie zu Zeiten des Lockdowns, meldeten einige Betriebe zurück.