Umfrage In der Corona-Krise gespartes Geld fließt auch ins Auto

Autor: Andreas Wehner

Viele Autofahrer haben in der Corona-Krise Geld zur Seite gelegt. Etwa ein Viertel davon will dieses zusätzlich verfügbare Geld ins Auto investieren.

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26 Prozent der Corona-Sparer wollen das in der Krise zur Seite gelegte Geld fürs Auto ausgeben.
26 Prozent der Corona-Sparer wollen das in der Krise zur Seite gelegte Geld fürs Auto ausgeben.
(Bild: ProMotor)

Viele Deutsche wollen Geld, das sie in der Corona-Krise auf die Seite gelegt haben, ins Auto stecken. Das ergab eine Umfrage des Marktforschungsunternehmen Puls. Demnach haben 44 Prozent der Autokäufer in Deutschland aufgrund der Pandemie Ersparnisse angelegt.

26 Prozent der Corona-Sparer wollen das zur Seite gelegte Geld fürs Auto ausgeben. Mit 24 Prozent fast genauso viele investieren lieber in Wohnung und Einrichtung. Puls-Geschäftsführer Konrad Weßner sieht darin einen Hinweis auf eine Abschottung von der aktuell aufgrund der Pandemie bedrohlichen Umwelt: „Das dahinterstehende Cocooning könnte die Automobilbranche nutzen, um insbesondere hochwertige Innenausstattungen aktiv anzubieten“, empfiehlt der Marktforscher.

Großteil will Geld allerdings auf die hohe Kante legen

Im Durchschnitt haben Deutschlands Autokäufer etwas mehr als 8.000 Euro auf die hohe Kante gelegt – Männer mehr als Frauen. BMW-Käufer sind mit rund 9.200 Euro fleißigere Sparer als die Fahrer anderer Automarken.

Was dabei jedoch nicht unerwähnt bleiben sollte: Mit 42 Prozent gab der größte Teil der Corona-Sparer in der Umfrage an, das Geld zunächst gar nicht auszugeben, sondern auf die hohe Kante legen zu wollen.

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 Andreas Wehner

Andreas Wehner

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«