Werkstattkonzepte In drei Schritten zum Vorzeigebetrieb

Von Jan Rosenow

Das Dresdener Autohaus Pattusch hat sein Unfallreparaturgeschäft in eine eigene GmbH eingebracht und dem Franchisekonzept Fix Auto angeschlossen. Das war ein Gewinn für beide Seiten – heute ist Fix Auto Dresden-Nord ein Vorzeigebetrieb des Netzes.

Geschäftsführerin Anett Pattusch (Mitte) und ihr Team haben sich dem Fix-Auto-Franchisenetz angeschlossen, bleiben aber die Lack Eins GmbH. Links: Lisa Möckel und Christoph Rosemeier von Fix Auto Deutschland.
Geschäftsführerin Anett Pattusch (Mitte) und ihr Team haben sich dem Fix-Auto-Franchisenetz angeschlossen, bleiben aber die Lack Eins GmbH. Links: Lisa Möckel und Christoph Rosemeier von Fix Auto Deutschland.
(Bild: Rosenow/»kfz-betrieb«)

Nicht wenige Kfz-Betriebe arbeiten noch nach dem Motto: „Alles unter einem Dach“ – Verkauf, Wartung und Reparatur plus Karosseriebau und Lackiererei am gleichen Standort. Doch diese Ballung braucht nicht nur extrem viel Platz, sondern bringt auch Herausforderungen in der Betriebsorganisation mit sich. Denn Arbeitsablauf, Kundenstruktur und Personal im Unfallreparaturgeschäft sind einfach andere als in der klassischen Pkw-Werkstatt.

Deshalb gehen nicht wenige Betriebe dazu über, ihr Unfallreparatur-Business in ein speziell dafür geplantes Karosserie- und Lackzentrum umzusiedeln, das manchmal sogar als eigene, unabhängige GmbH organisiert ist. So handelte auch das Dresdner Autohaus Pattusch. Der traditionsreiche Volkswagen-Partner, der heute zur Auto-Holding Dresden gehört (mittlerweile von Volkswagen Retail aufgekauft), gliederte seine Karosserie- und Lackabteilung bereits vor längerer Zeit in die Lack Eins GmbH aus, die in einem extra zu diesem Zweck angekauften Betriebsgelände am nördlichen Stadtrand von Dresden residiert. Das war der erste große Schritt, den das Unternehmen machte, um sein K&L-Geschäft zu professionalisieren.