Neue Modelle Ineos Grenadier im Härtetest

Autor / Redakteur: Alexander Voigt/Ampnet / Tanja Schmitt

Tal des Todes, Sanddünen, Kälte – und Teststrecke in den österreichischen Alpen: Der Ineos Grenadier muss sein Können auf vielen Gebieten beweisen. Nächstes Jahr soll der Offroader in Produktion gehen.

Erfolgreicher Härtetest in den Alpen: Jim Ratcliffe an einem Prototyp des Ineos Grenadier.
Erfolgreicher Härtetest in den Alpen: Jim Ratcliffe an einem Prototyp des Ineos Grenadier.
(Bild: Chris Riefenberg/Ampnet)

Etwas mehr als ein Jahr noch, dann beginnt die Produktion des Ineos Grenadier. Jetzt mussten sich die Prototypen in den Alpen beweisen, und zwar am Grazer Hausberg Schöckl. Dort befindet sich seit mehr als 60 Jahren die Teststrecke des Konstruktionspartner Magna Steyr.

In der zweiten Testphase sollen mehr als 130 Prototypen des Grenadier 1,8 Millionen Kilometer in den schwierigsten Gegenden der Welt zurücklegen – seien es in der Kälte Skandinaviens oder im amerikanischen Tal des Todes und den Sanddünen des Nahen Ostens.

Die Entwicklung des Geländewagens startete Jim Ratcliffe, Chef des Chemieriesen Ineos und reichster Mann Großbritanniens, als der Land Rover Defender in seiner Ur-Form eingestellt wurde. Gebaut werden wird der Offroader im ehemaligen Smart-Werk im elsässischen Hambach, das Ratcliffe von Daimler gekauft hat.

Die Produktion soll im Juli nächsten Jahres beginnen. Ursprünglich sollte die Fertigung in Hambach bereits Ende des Jahres anlaufen. Doch in Folge der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Lockdowns sowie deren Auswirkungen auf den Zuliefermarkt musste der Zeitplan angepasst werden.

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