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Infiniti FX in dezenter Überarbeitung

| Autor / Redakteur: sp-x / Gerd Steiler

Der FX ist der Bestseller im Infiniti-Modellprogramm. Für das aktuelle Modelljahr wurde er leicht überarbeitet. Die Veränderungen fallen allerdings nur Kennern der Marke und des Modells auf.

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Dezent überarbeitet: Die Preise des neuen Infiniti FX starten unverändert bei 57.350 Euro für den 3,0-LIter-Diesel mit 175 kW/238 PS.
Dezent überarbeitet: Die Preise des neuen Infiniti FX starten unverändert bei 57.350 Euro für den 3,0-LIter-Diesel mit 175 kW/238 PS.
(Foto: Infiniti)

Gerade mal fünf Händler hat Infiniti zurzeit in Deutschland, allerdings verkaufen diese immerhin rund 1.000 Fahrzeuge pro Jahr. Mit etwa 70 Prozent Anteil ist der FX unangefochten die Nr. 1 der insgesamt vier Modellreihen. Jetzt haben die Japaner ihr erfolgreichstes Modell sehr dezent überarbeitet. Die Preise starten unverändert bei 57.350 Euro für die Version mit 3,0-Liter-Dieselmotor und 175 kW/238 PS.

Die Veränderungen sind an den Fingern einer Hand abzuzählen: In erster Linie geht es um die Frontpartie, die einen neuen Kühlergrill und überarbeitete Stoßfänger erhielt. Damit man auch über den Innenraum Neues sagen kann, wird der Bordcomputer nun weiß beleuchtet und in der Pressemappe muss mangels sonstiger Neuerungen auch noch unbedingt erwähnt werden, dass man von roten zu weißen Anzeigennadeln gewechselt hat.

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Der FX ist auch vier Jahre nach seiner europäischen Markteinführung immer noch ein sehr gutes SUV mit toller Verarbeitungsqualität. Das etwas barock anmutende Design bleibt Geschmackssache, aber beim Thema Fahrwerk und dessen Abstimmung spielt der Infiniti zum Beispiel immer noch ganz vorne mit. Am ehesten ist die sportlich-straffe, aber durchaus nicht unkomfortable Grundeinstellung des Allraders mit der eines BMW X5 zu vergleichen.

Drei Motoren zur Wahl

Immerhin drei Motoren stellt Infiniti für den FX zur Wahl. Der große V8-Benziner mit 287 kW/390 PS ist freilich eher für amerikanische Highways bestimmt. Auch der V6-Ottomotor mit 235 kW/320 PS wird eher selten verkauft. Beide Motoren zusammen kommen gerade mal auf zehn Prozent Anteil. Neun von zehn Kunden in Europa entscheiden sich für den 3,0-Liter-Diesel mit 175 kW/238 PS. Da der Selbstzünder gut gekapselt ist, läuft er im Alltagsbetrieb leise, leicht rau und zumindest meistens vibrationsfrei. Spurtvermögen (8,3 s für 0-100 km/h) und Höchstgeschwindigkeit (212 km/h) gehen in Ordnung.

Mit 4,87 Metern Gesamtlänge ist der FX ein großes Auto, aber kein unhandlicher Schrank. Er lässt sich auch mit dem Diesel unter der Haube überraschend leichtfüßig bewegen, wozu auch die bei der Gangwahl fast immer richtig liegende Siebengang-Automatik beiträgt. Hohe Geschwindigkeiten jenseits von 200 sind seine Sache aber nicht. Am wohlsten fühlt er sich im gehobenen Temposegment um die 160 km/h. Hier liegt er satt und sicher auf der Straße, zudem bewegt sich naturgemäß auch der Verbrauch in moderateren Bahnen. Und noch einen Vorteil bietet diese Motorisierung: Mit einem Einstiegspreis von 57.350 Euro ist sie die preiswerteste Art, einen Infiniti FX zu fahren.

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