Infiniti: Selters statt Sekt

Die Zahlen sind eher ernüchternd: Zehn Jahre nach dem Markteintritt steht Infiniti nahezu wieder am Anfang. Schnelle Besserung ist nicht in Sicht. Aber einem Rückzug erteilt Infiniti-Deutschlandchef Michael Hungenberg eine deutliche Absage.

| Autor: Christoph Baeuchle

Infiniti ist mit seinen Händlern in einer eher dunklen Übergangszeit. Licht am Tunnel ist noch nicht absehbar.
Infiniti ist mit seinen Händlern in einer eher dunklen Übergangszeit. Licht am Tunnel ist noch nicht absehbar. (Bild: Infiniti)

Es ist ein kleines Jubiläum, zum Feiern ist aber den wenigsten zumute. Vor zehn Jahren kam Infiniti auf den deutschen Markt. Angekommen ist die japanische Premiummarke bislang jedoch noch nicht – allen Versuchen zum Trotz. Jetzt steht sie quasi wieder am Anfang und sucht einen neuen Weg; zumindest für Deutschland und Europa.

Denn der weltweite Erfolg kommt hier nicht an. Während die Nissan-Tochter im abgelaufenen Geschäftsjahr (Ende März 2018) weltweit mit knapp 250.000 verkauften Einheiten einen neuen Rekord feierte, ging es in Europa um mehr als ein Drittel zurück. Ganz zu schweigen von Deutschland – hier war im Kalenderjahr 2017 der Fall so tief wie der Aufstieg im Vorjahr: 1.200 Einheiten brachte Infiniti 2017 noch auf die Straße.

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