Infiniti sieht großes Absatzpotenzial

Michael Hungenberg gibt erstes Interview

| Autor: Christoph Baeuchle

Am Infiniti-Steuer: Michael Hungenberg.
Am Infiniti-Steuer: Michael Hungenberg. (Bild: Infiniti)

Redaktion: Herr Hungenberg, seit Anfang Juli führen Sie Infiniti in Deutschland. Haben Sie eine riesige Baustelle vor sich oder sind Sie auf einem Traumjob gelandet?

Michael Hungenberg: Es ist in jedem Fall eine große Herausforderung. Dieser Job beinhaltet komplexe und vielschichtige Aufgaben, an denen zu arbeiten ich sehr viel Spaß habe.

„Power 88“ hieß der 2011 von Nissan eingeführte Konzernplan, er läuft noch bis zum Ende des Fiskaljahres 2016. Hat Infiniti in Deutschland die Ziele erreicht?

Infiniti hat dazu beigetragen, dass sich der Konzern in dieser Zeit positiv entwickelt hat – das gilt für die Marke weltweit und natürlich auch für Europa und Deutschland. Aber zu den einzelnen Details kann ich nichts sagen.

Das Potenzial in Deutschland bezifferte Infiniti damals mit 20.000 Einheiten.

Das war vor meiner Zeit.

Wie hoch schätzen Sie das Potenzial jetzt ein?

Die beiden Produkte Q30 und QX30 sind neu und ohne direkte Vorgängermodelle. Sie haben beide große Potenziale, aber genaue Prognosen sind deshalb nicht möglich. Nach meiner Auffassung sind aber auf jeden Fall sehr große Steigerungen in den Zulassungszahlen möglich.

Wo sehen Sie den größten Handlungsbedarf?

Die Zahl unserer Mitarbeiter zu erhöhen, das Netz deutlich auszubauen und die Präsenz der Marke auf der Straße zu erhöhen.

Den zweiten Teil des Interviews mit Michael Hungenberg veröffentlicht »kfz-betrieb« in der Ausgabe 33 (Erscheinungstermin: 19. August 2016).

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