Infiniti verschiebt Deutschlandstart

Redakteur: Elvira Minack

Das erste Infiniti-Center in Deutschland wird anders als geplant nicht im Frühjahr 2009 den Verkauf starten.

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Infiniti Regional-Direktor Jürgen Schmitz muss die potenziellen deutschen Kunden mit dem geplanten Verkaufsstart vertrösten. Fotos: Infiniti Europe
Infiniti Regional-Direktor Jürgen Schmitz muss die potenziellen deutschen Kunden mit dem geplanten Verkaufsstart vertrösten. Fotos: Infiniti Europe
( Archiv: Vogel Business Media )

Infiniti nutzt die IAA 2009, um auf dem deutschen Markt mit dem Verkauf zu starten. Damit hat sich die Premiumsparte von Nissan vom ursprünglichen Ziel April 2009 verabschiedet.

Für diese Entscheidung gibt es laut Regionaldirektor Jürgen Schmitz mehrere Gründe. Das größte Problem ist offensichtlich das Gewinnen der entsprechenden Investoren. Nur in Berlin und Stuttgart sind die Verträge unter Dach und Fach. Doch auch dort lassen sich die Baupläne nicht so schnell realisieren, wie gewünscht. In München wird zurzeit mit einem potenziellen Händler verhandelt. Zum Verkaufsstart sollen aber auch Hamburg, Köln und Frankfurt dabei sein.

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Einen Vorteil hat das Verschieben laut Schmitz jedoch auch: Zu den bisher vier Modellen – EX 37, FX, G 37 und G 37 Coupé – kommt im Herbst 2009 das Cabrio hinzu. Es hatte kürzlich auf dem Pariser Automobilsalon Europa-Premiere.

In Deutschland haben bisher 125 Kunden einen Vorvertrag für ein Infiniti-Fahrzeug unterzeichnet. Schmitz hält das für eine gute Zahl. Es zeichne sich zudem ab, dass FX und EX – die teuren Modelle – am meisten gefragt sind. Damit den künftigen Kunden das nun um fünf Monate längere Warten auf ihren Infiniti nicht zu lang wird, will der Importeur ihnen im Frühjahr 2009 spezielle Fahrzeugtests ermöglichen.

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