Fachkräftemangel im Kfz-Gewerbe Initiative Autoberufe stellt sich neu auf

Autor: Doris Pfaff

Der Nachwuchs- und Fachkräftemangel im Kfz-Gewerbe nimmt zu. Mehr denn je bedarf es Kraft und Ideen, um im Wettkampf um die Fachkräfte die Nase vorn zu haben. Deshalb hat sich die Initiative Autoberufe inhaltlich und personell neu aufgestellt.

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Das Kfz-Gewerbe ist auf der Suche nach geeignetem Nachwuchs. Dazu hat sich die Initiative Autoberufe neu aufgestellt.
Das Kfz-Gewerbe ist auf der Suche nach geeignetem Nachwuchs. Dazu hat sich die Initiative Autoberufe neu aufgestellt.
(Bild: Promotor)

Unterstützung erhält die Initiative Autoberufe durch den Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF), der als neues Mitglied auch ein neues Berufsbild in die Initiative mitbringt: den/die Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in.

Der Aktionsausschuss zur Steuerung der Initiative wurde mit Vertretern von Herstellern, Importeuren und Branchenexperten personell neu besetzt. Zudem wurden zwei Arbeitskreise geschaffen, die sich mit der Nachwuchswerbung für den Nutzfahrzeugbereich beschäftigen und sich in Ausbildungs- und Jobbörsen engagieren.

Die Neuausrichtung der Initiative ist das Ergebnis eines mehrmonatigen Strategieprozesses, den die Geschäftsstelle des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) angestoßen hatte. In den vergangenen Monaten fanden deshalb mehrere Treffen und Beratungen statt.

Festgelegt wurden acht Themenschwerpunkte, denen sich die Mitglieder in den einzelnen Gremien widmen wollen. Dabei geht es unter anderem um Kommunikation, Leuchtturmprojekte, Erfolgsmessung und Zielgruppen.

Künftig werden sich die Mitglieder der Initiative einmal jährlich treffen, um über die strategische Ausrichtung und über die Besetzung des Aktionsausschusses zu entscheiden, der das Steuergremium des Arbeitskreises sein wird.

Ziel ist, den Ausschuss markenneutral zu besetzen, um ausgewogen agieren zu können und alle Interessen zu berücksichtigen, erläuterte Claudia Kefferpütz von der Abteilung Berufsbildung des ZDK.

Kefferpütz ist überzeugt, dass die Initiative so für aktuelle und zukünftige Herausforderungen besser gewappnet ist. Dazu zählen unter anderem die weiterhin rückläufigen Ausbildungszahlen, der Wandel der Autobranche und neue Berufsfindungswege.

Diese will der Strategiekreis unter anderem mit der Weiterentwicklung der Social Media- und Content-Strategie #wasmitautos für zukünftige Auszubildende und der Ausweitung des #wasmitautos-Betriebefinders begegnen. Seine Neuaufstellung zeigt der Strategiekreis auch optisch mit einem überarbeiteten Logo, das den Anspruch der Initiative unterstreicht: „Zukunft durch Mobilität“.

Dem neuen Ausschuss gehören an: Andreas Conrad (Renault), Claudia Kefferpütz (ZDK), Dan-Hendrick Bronkal (Robert Bosch), Fabian Bruns (Volkswagen), Klaus Poppenberger (BMW), Matthias Kenter (ZDK), Peter Schieder (Mitsubishi), Tabea Winkler (Skoda), Thilo Klemm (Hyundai), Thomas Aukamm (ZKF), Uwe Nicolai (Audi), Bernd Mayer (VDIK) und Uwe Gehrmann (Autohaus Wicke).

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Über den Autor

 Doris Pfaff

Doris Pfaff

Redakteurin bei »kfz-betrieb«, Ressort Verbände & Politik