Innung Baden-Baden: Erfolgreiche Verjüngung im Vorstand

Autor / Redakteur: Holger Zietz / Christoph Baeuchle

Die Kfz-Innung Baden-Baden hatte in den vergangenen Jahren sowohl einen Wechsel im Vorstand als auch in der Geschäftsführung. Nun hat Obermeister Dieter Burkhart ein Resümee über den Doppelwechsel und die vergangenen Monate gezogen.

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Kfz-Innung Baden-Baden, Bühl, Rastatt zeichnet langjähriges Engagement aus: (v.li.) Geschäftsführer Ruben Schäfer, Erich Regenold (42 Jahre Innungsarbeit) und Andreas Haitzler (15 Jahre Innungsarbeit) sowie Obermeister Dieter Burkart.
Kfz-Innung Baden-Baden, Bühl, Rastatt zeichnet langjähriges Engagement aus: (v.li.) Geschäftsführer Ruben Schäfer, Erich Regenold (42 Jahre Innungsarbeit) und Andreas Haitzler (15 Jahre Innungsarbeit) sowie Obermeister Dieter Burkart.
(Bild: Zietz)

Nach seiner ersten Amtszeit hat Obermeister Dieter Burkhart bei der Mitgliederversammlung der Kfz-Innung Baden-Baden ein positives Resümee gezogen. „Durch den Wechsel hat sich der Vorstand deutlich verjüngt“, so Burkhart. Alles in allem sei der Übergang sowohl in Vorstand als auch in der Geschäftsstelle, wo Ruben Schäfer als Geschäftsführer seit zwölf Monaten die Geschicke lenkt, erfolgreich verlaufen.

Zudem wurde das Aufgabengebiet der Geschäftsstelle erweitert. Sie übernimmt seit einigen Monaten auch die Aufgaben der Kreishandwerkerschaft Baden-Baden. Dieses Konzept ist nicht neu; bis zu ihrem Weggang im letzten Jahr hatte die Konditoren-Innung die Aufgaben der KH-Geschäftsstelle mit übernommen. Für ihre Mehrarbeit erhält die Kfz-Innung eine pauschale Vergütung.

Die Innung Baden-Baden, Bühl, Rastatt ist – wie viele Innungen – von einem langsamen Rückgang der Mitgliederzahlen betroffen. „Werkstätten finden wegen der vielen Arbeit keine Nachfolger“, bedauert Burkhart die Entwicklung. Kleine Markenbetriebe könnten oft die sich verschärfenden Standards der Hersteller nicht mehr erfüllen und werden von größeren Betrieben übernommen.

Der 2016 gegründete Juniorenkreis der Innung hat sich gut entwickelt. Der Vorstand will mit diesem Kreis Betriebsnachfolger ansprechen und sie untereinander vernetzen. Das Konzept geht auf. „Sie treffen sich nicht nur regelmäßig im Juniorenkreis“, so der Obermeister. Die angehenden Betriebsinhaber seien auch darüber hinaus im Kontakt und würden sich bei Fragen im Betriebsalltag gegenseitig unterstützen. Die erfolgreiche Arbeit des Vorstandes wurde von den Mitgliedern honoriert, auf den turnusmäßigen Wahlen wurden alle in ihren Ämtern bestätigt.

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