Innung Mannheim investiert in Bürogebäude

Autor / Redakteur: Holger Zietz / Christoph Baeuchle

Zinsen gibt es für Vermögen derzeit kaum. Deshalb hat die Kfz-Innung Rhein-Neckar-Odenwald in ein Bürogebäude investiert. Die Mieteinnahmen soll künftig zur Finanzierung der Innung beitragen.

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Bereits vor zehn Jahren stellte die Kfz-Innung erste Überlegungen bezüglich einer neuen Immobilie an.
Bereits vor zehn Jahren stellte die Kfz-Innung erste Überlegungen bezüglich einer neuen Immobilie an.
(Bild: Zietz/»kfz-betrieb«)

Die Kfz-Innung Rhein-Neckar-Odenwald (Mannheim) richtet ihre Finanzierung neu aus. Dabei soll ein Neubau helfen, der nun fertiggestellt wurde. Rund 2,7 Millionen Euro investierte die Kfz-Innung in den Bau eines Bürogebäudes, das direkt gegenüber ihrer Geschäftsstelle errichtet wurde. Durch die Vermietung der verschiedenen Etagen erwartet die Kfz-Innung diverse Einnahmen, die zunächst zur Finanzierung des Bürogebäudes genutzt werden, bevor sie in einem zweiten Schritt zur Finanzierung der Kfz-Innung beitragen sollen. Dabei erwartet die Kfz-Innung nicht nur Einnahmen durch die Dauervermietung der Etagen, sondern auch durch die Vermietung des Veranstaltungsbereichs.

Gerade in zinsschwachen Zeiten zahlt sich eine solche Investition aus. Obermeister Dietmar Clysters hat sich vor zwei Jahren die Unterstützung der Mitglieder gesichert. Den entscheidenden Impuls bekam das Projekt dann durch die Erschließung von Bauland in unmittelbarer Nähe der Innungsgeschäftsstelle. Der Abzug der amerikanischen Streitkräfte ließ ein großes Areal in Mannheim frei werden. Die Stadt will auf dem Gelände ein „grünes“ Industriegebiet errichten.

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Die Innung hat schon in den vergangenen Jahrzehnten bewiesen, dass sie mit dem Geld ihrer Mitglieder sorgsam umgeht. Mehr als 25 Jahre hat die Innung nun den Beitrag für ihre Mitglieder stabil gehalten. Der Neubau soll die Innung unabhängiger vom Beitragsaufkommen der Betriebe machen. Innungsleistungen sollen auch künftig in gewohntem Umfang möglich sein, ohne dafür den Mitgliedsbetrag zwangsläufig erhöhen zu müssen. Die 400 Mitglieder werden von acht Mitarbeitern aus der Geschäftsstelle betreut. Der Innungsbezirk ist deckungsgleich mit dem der Handwerkskammer Rhein-Neckar-Odenwald.

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