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Insolvenzen im Kfz-Gewerbe halbiert

| Autor: Yvonne Simon

Wieder gute Nachrichten für das Kfz-Gewerbe: Neue Zahlen des Statistischen Bundesamts bestätigen den Abwärtstrend bei den Insolvenzen auch für den November letzten Jahres. Ein Sorgenkind der vorherigen Monate entwickelte sich besonders positiv.

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(Bild: Rehberg / »kfz-betrieb«)

Wie schon in den Monaten zuvor war die Anzahl an Kfz-Insolvenzen im November 2018 rückläufig. Die am Dienstag veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) weisen für die Kfz-Branche insgesamt 34 Verfahren aus – das sind 50,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Eröffnet wurden davon 18 Verfahren, 16 wurden mangels Masse abgewiesen.

Damit schlug sich das Kfz-Gewerbe im November deutlich besser als der Bundesdurchschnitt. Über alle Branchen hinweg ging 1.527 Unternehmen das Geld aus, was einem Minus von 13,8 Prozent entspricht. Auch bei Gesamtbetrachtung der ersten elf Monate des Jahres 2018 steht das Kfz-Gewerbe mit 527 Pleiten und einem Rückgang von 9,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum besser da als die Gesamtwirtschaft mit einem Minus von lediglich 3,4 Prozent.

Im Einzelmonat November zeigte – anders als in den Vormonaten – der Handel eine besonders positive Entwicklung. 10 Händler mussten den Gang vor den Insolvenzrichter antreten. Im Vorjahresmonat waren 29 Betriebe zahlungsunfähig gewesen.

Bei den Werkstätten gerieten im November 11 Betriebe in Geldnot, 8 weniger als im Jahr zuvor. Hinzu kommen eine Lackiererei (-3), genau wie im Vorjahr 2 Autowaschanlagen sowie 10 Teilehändler (-2), die in finanzielle Schieflage gerieten.

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 Yvonne Simon

Yvonne Simon

Redakteurin Management & Handel