Insolvenzen sinken auf Vorjahresniveau

Pleitezahl bleibt im Februar unverändert

| Autor: Andreas Grimm

(Bild: Holz / »kfz-betrieb«)

Nach dem deutlichen Anstieg der Pleiten im Kfz-Gewerbe zum Jahresstart hat die Entwicklung im Februar exakt in die Gegenrichtung ausgeschlagen. Die Zahl der betroffenen Unternehmen sank in dem jetzt vom Statistischen Bundesamt (Destatis) ausgewerteten Monat im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um zehn Betriebe auf 50 Fälle (-16,9 %). Damit waren nach zwei Monaten 102 Unternehmen aus dem Kfz-Umfeld in akuten Zahlungsschwierigkeiten und damit genau so viele wie nach den ersten beiden Monaten 2018.

Betroffen von den Unternehmenspleiten waren im Kfz-Gewerbe im Berichtsmonat Februar offenbar nur kleine Betriebe, da insgesamt nur 38 Mitarbeiter betroffen waren. Die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger beliefen sich auf 10,4 Millionen Euro. Von den 50 Verfahren wurden 34 eröffnet und 16 mangels Masse abgewiesen.

Auch gesamtwirtschaftlich sank die Zahl der Pleiten im Februar. Über alle Branchen hinweg mussten 1.579 Betriebe ihre Zahlungsunfähigkeit melden. Das waren 2,8 Prozent weniger als im Vorjahresmonat.

Zurückzuführen lässt sich die positive Entwicklung im Februar auf eine Entspannung bei den Service-Betrieben (inklusive Lackierereien und Autowaschanlagen). In diesem Segment sank die Zahl der Insolvenzen im Februar von 29 auf 19 betroffene Betriebe (-34,5 %). Zugleich gingen die Zahlen im Kfz-Handel um einen Fall auf 23 Unternehmen zurück. Gleichbleibend war die Entwicklung zudem im Teile- und Zubehörhandel mit 5 Insolvenzen. Im Motorradbereich (Handel und Werkstatt) waren 3 Pleiten zu verzeichnen, eine mehr als im Vorjahresmonat.

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