ZDK-Umfrage zum Umweltbonus Interesse am E-Auto sinkt

Von Doris Pfaff

Gut 50 Prozent der eigentlich kaufwilligen Kunden entschieden sich im Januar gegen die ursprünglich geplante Anschaffung eines E-Autos. Ihnen fehlte wegen der Unsicherheiten beim Umweltbonus schlicht die Planungssicherheit.

Ab 2023 sollen sich die Förderprämien für Plug-in-Hybride verändern. Wegen der langen Bestellzeiten könnten manche Fahrzeuge nicht mehr förderfähig sein, wenn sie ausgeliefert werden.
Ab 2023 sollen sich die Förderprämien für Plug-in-Hybride verändern. Wegen der langen Bestellzeiten könnten manche Fahrzeuge nicht mehr förderfähig sein, wenn sie ausgeliefert werden.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Die Blitzumfrage, die der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) im Februar unter Autohändlern durchführte, zeigt deutlich, wie sich der „politische Wirrwarr“ bezüglich des Umweltbonus auf das aktuelle Kaufverhalten der Kunden auswirkt, sagt ZDK-Vizepräsident Thomas Peckruhn und fordert deshalb von der Politik, die Bestimmungen anzupassen.

Denn die Unsicherheit ist laut ZDK-Umfrage derzeit bei den Kunden sehr groß. Hintergrund sind die Ankündigungen der neuen Bundesregierung, den Umweltbonus ab 2023 anzupassen. Die bisherige E-Prämie in Höhe von bis zu 9.000 Euro pro Fahrzeug läuft Ende des Jahres aus. Dann müssen Kunden mit Änderungen rechnen.