Die großen Autohändler 2020 Interner Corona-Wumms bei Feser-Graf

Autor: Christoph Seyerlein

Zentralisierung stand bei der Feser-Graf-Gruppe 2020 ganz oben auf der Agenda. Dann kam Corona – und hat diese zusätzlich beschleunigt. Nach dem ersten Schock haben die Franken schnell die Chancen in der Krise gesucht.

Seit diesem Jahr hat die Feser-Graf-Gruppe eine echte Zentrale.
Seit diesem Jahr hat die Feser-Graf-Gruppe eine echte Zentrale.
(Bild: Feser-Graf-Gruppe)

Der Rahmen hätte besser nicht sein können. Nach dem Spatenstich im August 2019 sollte die neue, schicke Firmenzentrale der Feser-Graf-Gruppe an der Heisterstraße in Nürnberg passend zum 20-jährigen Jubiläum des Unternehmens 2020 fertig werden. Und das ist sie auch. Die geplante große Feier musste allerdings ausfallen. Schließlich sollte aus einem solchen Anlass keine – im schlimmsten Fall – Corona-Party werden. „Das Fest verschieben wir nun eben auf 2025“, sagt Holding-Geschäftsführer Markus Kugler mit einem Schulterzucken.

Eine gesunde Portion Pragmatismus war in diesem Jahr bei so ziemlich allen Themen gefragt, gerade auch im harten Tagesgeschäft. Und das wurde durch die Pandemie noch eine ganze Spur härter. Till Heinrich, neben Kugler der zweite Geschäftsführer, erklärt: „Bis Mitte März war alles in bester Ordnung. Mit der Schließung unserer Läden haben wir dann aber herbe Verluste hinnehmen müssen.“

Über den Autor

 Christoph Seyerlein

Christoph Seyerlein

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«