Internet Sales Award 2009: Automobile Vielfalt

Redakteur: Stephan Maderner

30 Websites verwaltet Florian Glinicke inzwischen für sein markenübergreifendes automobiles Angebot. Zugleich beachtet er die CI-Vorgaben der verschiedenen Hersteller.

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Frank Florian Glinicke ist ein durch und durch internet-affiner Zeitgenosse. „Das Thema Internet ist mir sehr wichtig, deshalb kümmere ich mich auch selbst drum“, sagt der 38-Jährige, der zusammen mit seinem Vater Gesellschafter der Glinicke Management GmbH mit Sitz in Kassel ist,

Was nicht heißt, dass sich Glinicke ausschließlich um das Internet-Business seiner insgesamt 20 Autohäuser in Nordrhein-Westfalen, Nordhessen und Thüringen kümmert. Aber aus der geostationären Umlaufbahn der Zentrale seiner Autohausgruppe mit den insgesamt neun Automarken (VW, Audi, Seat, Skoda, Porsche, Peugeot, Jaguar, Landrover und Hyundai) sieht er das Thema als oberste strategische Sicherung des Geschäftes in der Zukunft.

Insgesamt beschäftigt die Glinicke-Gruppe derzeit 840 Mitarbeiter. Im vergangenen Jahr wurden über 19.000 neue und gebrauchte Fahrzeuge verkauft. Damit erzielt das Unternehmen einen Umsatz jenseits der 350-Millionen-Euro-Marke. Die Kundentreue ist gut: Jährlich fahren die Serviceteams über 150.000 Werkstattdurchgänge.

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Als Partner im operativen Autohausgeschäft steht dem Geschäftsführer der Dienstleister Torben Ullmann (32) zur Seite. Der ausgewiesene Internet-Profi ist Geschäftsführer der Kasseler Pixelconcept GmbH und sorgt dafür, dass das virtuelle Autohaus Glinicke und seine 20 Satelliten optimal funktionieren. Insgesamt betreibt Glinicke neben der zentralen Homepage (www.glinicke.de) 29 weitere Websites, die alle über eine eigene Domain verfügen.

„Qualität geht vor Tempo“, sagt Frank Florian Glinicke, der mit diesem Motto das Gebrauchtfahrzeug-Geschäft und das Einstellen der Fahrzeuge ins Netz beschreibt. Image und Qualität im virtuellen Autohaus sind ihm wichtig.

Die Glinicke-Gruppe ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie man viele Marken mit vielen unterschiedlichen CI-Vorgaben der Hersteller und Importeure auf einer gruppenübergreifenden Homepage präsentieren sollte. Jedes einzelne virtuelle Autohaus der Gruppe hat seine eigene Netz-Domain und kann seine Internet-Strategie ganz individuell auf seine jeweiligen Markenwelten und Kundengruppen zuschneiden.

„Wir verkaufen mit dem Produkt Auto Emotionen – und genauso emotional muss unser Internet-Auftritt sein“, erklärt Glinicke. Web 2.0 und noch mehr Interaktivität in den virtuellen Autohauswelten – auch das wird die Zukunft bringen. Die Glinicke-Gruppe ist an vorderster Front mit dabei.

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