Nutzfahrzeug-Kooperation Isuzu holt sich Antriebsalternativen von Toyota

Autor Andreas Grimm

Für kleine Hersteller wird es angesichts der nötigen Elektrifizierung und Emissionssenkung zunehmend schwer. Auch Isuzu hatte bislang keine Alternative zum Diesel. Das wird sich jetzt ändern.

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Asiatische Allianz: (v.li.) Die Präsidenten von Hino, Toyota und Isuzu – Yoshio Shimo, Akia Toyoda und Masanori Katayama – vereinbaren eine technische Zusammenarbeit im Nutzfahrzeugbereich.
Asiatische Allianz: (v.li.) Die Präsidenten von Hino, Toyota und Isuzu – Yoshio Shimo, Akia Toyoda und Masanori Katayama – vereinbaren eine technische Zusammenarbeit im Nutzfahrzeugbereich.
(Bild: Auto-Medienportal.Net/Toyota)

Toyota will zusammen mit seiner Lkw-Tochter Hino und Isuzu als weiterem Partner die Vernetzung, Automatisierung und Elektrifizierung im Nutzfahrzeugbereich beschleunigen. Die drei Unternehmen wollen außerdem gemeinsam Brennstoffzellen- und Elektrofahrzeuge entwickeln. Hierfür wurde die Commercial Japan Partnership Technologies Corporation gegründet, die weiteren Partner offensteht.

Für die beiden Nutzfahrzeug-Marken Isuzu und Hino öffnet Toyota den Zugang zur Brennstoffzellen-Technik und reine Elektromobilität. Mit der Kooperation würden die Stückkosten der Fahrzeuge gesenkt, aber auch die breitere Akzeptanz der Elektrifizierung gestärkt, heißt es in einer Toyota-Mitteilung. Neben dem Ausbau der Infrastruktur sind Demonstrationen und Feldversuche beispielsweise mit Brennstoffzellen-Lkw in der japanischen Präfektur Fukushima geplant, um diese in der Gesellschaft bekannter zu machen.

Künftig wollen die neuen Partner auch an automatisierten Fahrtechnologien und elektronischen Plattformen insbesondere im Segment der kleinen Nutzfahrzeuge zusammenarbeiten. Außerdem planen Isuzu, Hino und Toyota, ihre bestehenden vernetzten Technologieplattformen miteinander zu verknüpfen, um ein gemeinsames Forum für Nutzfahrzeuge aufzubauen. Wann die praktischen Ergebnisse in Form von Fahrzeugen vorliegen sollen, verrieten die Autobauer allerdings noch nicht.

Gestärkt werden soll die Zusammenarbeit über eine Kapitalpartnerschaft. Beide Unternehmen erwerben gegenseitig Aktien. Toyota übernimmt 39 Millionen Isuzu-Stammaktien im Gesamtwert von 42,8 Milliarden Yen (rund 332,9 Millionen Euro). Das entspricht einem Anteil von 4,6 Prozent.

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