Jaguar: Auf zu neuen Kunden

Mit dem XF Sportbrake hat die britische Edelmarke wieder einen Kombi im Angebot, mit dem sie vor allem im Flottenmarkt punkten kann. Händlerverbandspräsident Rolf Weinert glaubt an das Modell, sieht beim Importeur aber auch einige Dinge kritisch.

| Autor: Julia Mauritz

Mit dem neuen XF Sportbrake will Jaguar seine Position in der oberen Mittelklasse stärken.
Mit dem neuen XF Sportbrake will Jaguar seine Position in der oberen Mittelklasse stärken. (Bild: Jaguar Land Rover)

Limousinen stoßen bei den Deutschen auf wenig Gegenliebe – davon kann auch Jaguar ein Lied singen. 2017 brachte es das SUV F-Pace hierzulande auf mehr Zulassungen als die drei Limousinen XE, XF und XJ zusammen. Seit einigen Wochen hat Jaguar nach einer zweijährigen Pause mit der zweiten Generation des XF Sportbrake jetzt auch wieder einen Kombi im Programm: Das Einstiegsmodell kostet mit einem 120 kW/163 PS starken 2,0-Liter-Diesel unter der Haube 43.960 Euro – und damit 2.500 Euro mehr als die Limousine. Der Kronberger Importeur rechnet in der XF-Modelllinie mit einem Kombianteil zwischen 40 und 50 Prozent und hat mit dem Modell vor allem Flottenkunden im Visier. Genaue Absatzziele nennt er nicht.

Punkten soll der britische Edelkombi neben seinem eleganten Design unter anderem mit dem großen Kofferraumvolumen, das sich von 565 auf 1.700 Liter erweitern lässt, und der automatischen Niveauregulierung für die Hinterachse, die Anhängelasten bis zu zwei Tonnen meistert – ohne Einbußen beim Fahrkomfort. Optional erhältlich sind unter anderem ein Allradantrieb, ein Luftionisator und ein 1,6 Quadratmeter großes Panoramadach.

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