Suchen

Jaguar XF: Außen geschrumpft, innen gewachsen

Autor: Wolfgang Michel

Dreijahresgarantie, keine Inspektionskosten in den ersten 36 Monaten, attraktive Leasingangebote für Privatkunden – damit soll der neue Jaguar XF bei den Kunden punkten.

Firmen zum Thema

Der neue Jaguar XF ist ab 41.350 Euro zu haben.
Der neue Jaguar XF ist ab 41.350 Euro zu haben.
(Foto: Michel)

Jaguar hat die zweite Generation des XF in die Ausstellungsräumen gebracht. Naturgemäß erwartet sich der Importeur breite Resonanz bei seiner Kundenklientel, hat für den Nachfrageschub aber auch etwas getan. „Wir haben in allen Bereichen noch einmal sehr gut nachgelegt. Der neue XF hat sich von einer sportlichen Limousine zu einer sportlichen Business-Limousine entwickelt“, sagte Brian Fousse, der Marketingleiter Jaguar Land Rover, im Rahmen einer Presseveranstaltung in Fellbach bei Stuttgart.

Inwieweit Kunden und Interessenten seine Einschätzung bestätigen, wird sich in den nächsten Wochen bei den Jaguar-Händlern zeigen. Die neuen Jaguar XF stehen jedenfalls zur Probefahrt bereit.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 21 Bildern

Das Einstiegsmodell hat einen neuen 120kW/163PS-starken Dieselmotor und Sechsgang-Handschaltgetriebe an Bord. Laut Preisliste sind dafür in der Ausstattungsvariante „Pure“ 41.350 Euro fällig. Im Preis enthalten sind sowohl eine Dreijahresgarantie mit unbegrenzter Kilometerleistung, als auch alle in diesem Zeitraum anfallenden Inspektionskosten. Für 2.500 Euro Aufschlag gibt es die Achtstufenautomatik von ZF dazu.

Kunden, die lieber mit einem V6-Motor unterwegs sind, finden ab 61.510 Euro (Diesel) oder ab 62.270 Euro (Benziner) das passende Modell in der hochwertigeren Ausstattung „Prestige“. Flaggschiff ist der XF S mit einem 3.0-V6-Motor (280kW/380PS). Das Auto steht mit 67.790 (Heckantrieb) beziehungsweise 70.390 Euro (Allradantrieb) in der Preisliste. Dafür sind dann auch deutlich mehr als die 333 Euro im Monat fällig. Für diesen Betrag nämlich können Privatkunden den XF in der Einstiegsvariante leasen.

Mehr Bein-, Knie- und Kopffreiheit im Fond

Egal für welche Variante die Kunden sich entscheiden, für alle Modelle gilt nicht nur der Cw-Wert von 0,26. Die zweite Generation des Jaguar XF ist auch sieben Millimeter kürzer und drei Millimeter flacher als der Vorgänger. Aber der um 51 auf 2.960 Millimeter verlängerte Radstand führt jetzt zu mehr Bein-, Knie- und Kopffreiheit im Fond. Ausreichend Platz ist auch im Kofferraum: Das Ladevolumen beträgt 540 Liter.

Apropos Liter: Laut Herstellerangaben begnügt sich der neue 120kW/163PS starke Turbodiesel mit 4,0 Litern Kraftstoff auf 100 Kilometern. Dazu trägt unter anderem die gewichtsreduzierte Karosserie bei. Die Rohkarosserie wiegt nur noch 282 Kilogramm. Das sind rund 190 Kilogramm weniger, als das Vorgängermodell auf die Waage brachte. Hinzu kommt eine um 28 Prozent verbesserte Torsionssteifigkeit.

Fazit: Mit 1.460 Neuzulassungen im laufenden Jahr (Stand: Ende August) war die XF-Baureihe bisher schon die zulassungsstärkste Modellreihe im Jaguar-Angebot. Das kann mit der zweiten Generation des Jaguar XF allerdings noch besser werden. Davon ist zumindest Jaguar-Designdirektor Ian Callum überzeugt: „Ich halte den neuen XF für das attraktivste Modell seiner Klasse. Er ist sehr elegant und schön, seine Proportionen wirken wie aus einem Guss. Er steht in der Tradition großer Jaguar-Sportlimousinen, passt aber zugleich bestens in seine Zeit.“

(ID:43636384)

Über den Autor

 Wolfgang Michel

Wolfgang Michel

Chefredakteur »kfz-betrieb«