Jahr des Ausbilders

Redakteur: Johannes Büttner

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks hat das Ausbildungsjahr 2009/2010 zum „Jahr des Ausbilders“ erklärt. Schließlich hänge der Erfolg der dualen Berufsbildung von der Kompetenz und dem Engagement der Ausbilder ab.

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Für den Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) ist das Ausbildungsjahr 2009/2010 das „Jahr des Ausbilders“. Dabei legt der Verband Wert auf zwei Schwerpunkte: die Qualität und die Quantität der Ausbildung.

Als einen wichtigen Schritt im Engagement für eine hohe Qualität der Ausbildung sieht ZDH-Präsident Otto Kentzler die Wiedereinführung der Ausbildereignungsverordnung zum 1. August 2009. Das Handwerk hatte sich gegenüber der Politik erfolgreich für die Wiedereinführung eines verbindlichen Qualitätsanspruchs an Ausbilderinnen und Ausbilder eingesetzt.

Schließlich seien neben dem fachlichen Wissen auch berufspädagogische Qualifikationen für die Qualität der Ausbildung entscheidend. „Den Erfolg der dualen Ausbildung haben wir der Kompetenz und dem Engagement unserer Ausbilder und Ausbilderinnen in den Betrieben und Bildungszentren zu verdanken“, erklärte Kentzler dazu.

Hohes Ausbildungsniveau sichert Zukunft

Zweiter Schwerpunkt des Jahrs des Ausbilders ist die Quantität der Ausbildung: Das Handwerk hat sich im Ausbildungspakt zur Schaffung neuer Lehrstellen verpflichtet, um allen ausbildungsfähigen und -willigen Schulabgängern die Ausbildung zu ermöglichen. Das Handwerk wolle durch ein hohes Ausbildungsniveau auch und gerade in Krisenzeiten zukunftsfähig bleiben, betonten ZDH-Vertreter auf einer Fachtagung in Berlin.

Dazu gehöre in den mittelständischen Unternehmen des Handwerks ein hohes persönliches und zeitliches Engagement der Ausbilder. Otto Kentzler betonte: „Wer sich heute bereit erklärt, Jugendliche auf ihre zukünftigen beruflichen Aufgaben vorzubereiten und sie zu mitdenkenden, verantwortlich handelnden und teamfähigen Mitarbeitern ausbildet, verdient unsere größte Hochachtung.“

In den Handwerskammern hat das Jahr des Ausbilders bereits eine gute Resonanz gefunden. Aktionen planen die Handwerkammern Dortmund, Dresden, Hannover, Köln, Mittelfranken, Niederbayern-Oberpfalz, Oberfranken, Potsdam, Rheinhessen, Rhein-Main, Saarland, Südthüringen und Stuttgart. Auch die Zentralstelle für Weiterbildung im Handwerk und das Forschungsinstitut für Berufsbildung im Handwerk an der Universität zu Köln beteiligen sich.

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