Jeep Compass: Gute Figur auf Asphalt und im Matsch

Redakteur: Julia Mauritz

Mit einem ansprechenderen Design, einem aufgewerteten Innenraum und einem breiteren Motorenangebot schickt Jeep den Compass nach dem Verkaufsstopp vor zwei Jahren erneut ins Rennen.

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Vor zwei Jahren hatte Chrysler den Verkauf seines Kompakt-SUV Compass in Deutschland wegen Erfolglosigkeit gestoppt – jetzt wagt der Fiat-Konzern den Neustart. Die Marktchancen stehen nicht schlecht: Nicht nur das aufgefrischte Design, das sich eng an den neuen Jeep Grand Cherokee anlehnt, überzeugt, auch der Innenraum wirkt hochwertiger als beim Vorgängermodell.

Zudem hat der Hersteller das Motorenangebot besser auf den Bedarf des europäischen Markts abgestimmt: Neu ist ein 2,2 Liter-Turbodiesel, der in zwei Leistungsstufen mit 120 kW/163 PS oder 100 kW/136 PS verfügbar ist. Und weil immer mehr SUV-Fahrer sich ausschließlich im Stadtdschungel fortbewegen anstatt auf matschigen Waldwegen, bietet Jeep den Compass erstmals auch mit Vorderradantrieb an.

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In der 4X2-Basisversion kostet der Kompakt-SUV mit einem 2,0-Liter-Benzinmotor 25.200 Euro. Damit ist der serienmäßig ordentlich ausgestattete Jeep-Sprössling zwar rund 2.000 Euro günstiger als sein Wettbewerber Ford Kuga und 3.000 Euro günstiger als der Land Rover Freelander, aber auch gut 5.000 Euro teurer als der Hyundai iX 35 und der Kia Sportage. Der wohl härteste Konkurrent VW Tiguan kostet 1.300 Euro weniger – dafür kommt Letzterer in der Basisversion aber auch wesentlich spartanischer daher.

Offroad ohne Kompromisse

Die Offroadqualitäten des neuen Compass überraschen: Auf der Offroad-Teststrecke von Fiat in Balocco hat der Jeep tiefe Matschlöcher, 35-Grad-Steigungen, Geröllhalden und viele andere Hindernisse problemlos gemeistert. Für die markentypische Geländetauglichkeit sorgt das aktive Vierradantriebssystem.

Ausgeliefert wird der neue Jeep Compass schon ab Werk mit einer umfangreichen Sicherheitsausstattung. Serie in der Basisausstattungsvariante Sport sind unter anderem Front- und Fenster-Airbags, das elektronische Fahrstabilitätsprogramm ESC, eine elektronische Überschlagsvermeidung, eine Berganfahrhilfe und ein Reifendruckkontrollsystem.

Limited-Version startet ab 27.600 Euro

Auch in puncto Komfort lässt der Compass Sport nur wenige Wünsche offen: Ab Werk gibt es unter anderem eine Klimaanlage, elektrische Fensterheber, elektrisch einstellbare und beheizbare Außenspiegel, Cruise Control und Nebelleuchten.

Während die Sport-Modelle auf 17 Zoll großen Leichtmetallrädern stehen, rollen die Limited-Modelle auf 18 Zoll-Leichtmetallfelgen vom Band.

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