Jubiläumsaktion der Kfz-Innung Region Stuttgart

Filderstädter Kindergarten erhält Verkehrssicherheitspaket

| Autor: Timo Schulz

Stau am Kindergarten-Zebrastreifen: Die Kfz-Innung Region Stuttgart hilft beim spielerischen Lernen des Verkehrsverhaltens.
Stau am Kindergarten-Zebrastreifen: Die Kfz-Innung Region Stuttgart hilft beim spielerischen Lernen des Verkehrsverhaltens. (Bild: Kfz-Innung Region Stuttgart)

Zeigefinger oder Bobbycar? Wie lässt sich Kindern sicheres Verhalten im Verkehr beibringen? „Am besten spielerisch“, sagt Bernhard Schäufele, Sonderbeauftragter der Kfz-Innung Region Stuttgart für das Projekt „Verkehrssichere Kinder“. Natürlich gaben ihm die 55 Kinder des Filderstädter Kindergarten recht und nutzen gleich die fünf Bobbycars, die Teil des Verkehrssicherheitspaktes waren, die die Kfz-Innung im Rahmen der Jubiläumsaktion überreichte.

An den inzwischen 100 Aktionen haben mehr als 5.000 Kids teilgenommen, dazu OBs, Bürgermeister, Amtsleiter, Pfarrer sowie Erzieherinnen und Erzieher. Über 5.000 Kinder-Warnwesten, mehr als 500 Bobbycars samt Mini-Verkehrsschildern und Mini-Ampeln verteilte die Kfz-Innung in den Kindergärten der Region. Unterstützt wurde sie dabei von den Innungsbetrieben wie zuletzt vom Autohaus Briem aus Filderstadt-Plattenhardt.

Der Trick bei der Sache ist, „dass die Erzieherinnen den Kindern das Wissen über das richtige Verhalten beibringen und wir dafür sorgen, dass sie dieses Wissen in einem geschützten Raum anwenden können“, so Schäufele. Anders ausgedrückt: Übung macht den Meister. Egal ob mit dem Bobbycar am Kindergartenzebrastreifen oder an einem Wimmelbild. Auf dem wimmelt es nur so von gefährlichen Situationen, die gemeinsam mit den Kleinen besprochen werden.

Jubiläumsaktion: Die Kfz-Innung Region Stuttgart veranstaltet in einem Filderstädter Kindergarten ihre 100. Verkehrssicherheitstage.
Jubiläumsaktion: Die Kfz-Innung Region Stuttgart veranstaltet in einem Filderstädter Kindergarten ihre 100. Verkehrssicherheitstage. (Bild: Kfz-Innung Region Stuttgart)

Und die Bobbycars? Auf ihnen und mit ihnen lernen die Kinder, was Verkehrszeichen bedeuten und vor allem das richtige Verhalten am Zebrastreifen – als Fußgänger, wenn sie sich darüber klarwerden müssen, ob Autofahrer oder -fahrerin anhalten, wenn da ein Kind den Arm raushält. „Gut, dass wir gewartet haben“, sagt eine Erzieherin, als mal wieder einer auf dem Bobbycar durchfährt. Auf dem kleinen Verkehrsübungsplatz, der mit der Ausstattung blitzschnell aufgebaut werden kann, geht’s dabei besonders diffizil zu: Eine Fahrbahn mit Zebrastreifen (Autos müssten warten), eine Fahrbahn ohne – die Kindergruppe muss besonders vorsichtig sein. „So lässt sich üben, ohne dass Fehler gleich zu bösen Verletzungen führen“, freut sich Schäufele.

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