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Jürgen Klinsmann: „Die robusteste Mannschaft wird Weltmeister werden“

Autor / Redakteur: Andreas Wehner / Andreas Wehner

Der Hyundai-WM-Botschafter spricht im Interview über koreanische Autos, Michael Schumacher und die Chancen der deutschen Fußballnationalmannschaft in Südafrika.

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Seit März ist Jürgen Klinsmann als WM-Botschafter für Hyundai Motor Deutschland unterwegs. Im Interview für das »kfz-betrieb«-Sonderheft »Kick & Drive« sprach der ehemalige deutsche Nationaltrainer über koreanische Autos, Michael Schumacher und die Chancen der deutschen Fußballnationalmannschaft in Südafrika.

Redaktion: Herr Klinsmann, Sie sind seit Kurzem offizieller WM-Botschafter für Hyundai. Warum arbeiten Sie gerade mit dieser Marke zusammen?

Jürgen Klinsmann: Ich habe mir persönliche Kriterien aufgestellt, die ich beachte, bevor ich eine solch enge Partnerschaft mit einem Unternehmen eingehe. Dazu gehört, dass ich mich mit den Produkten identifizieren kann, dass das Unternehmen modern, fortschrittlich und auch sozial ist. Und dazu muss ich mich mit den Menschen, die dort arbeiten, gut verstehen. Mit Hyundai habe ich seit 2005 Kontakt, als das Unternehmen für mein Kinderhilfswerk Agapedia zwei Fahrzeuge spendete. Jetzt bin ich zum ersten Mal völlig frei in meinen Entscheidungen, nachdem ich zuvor gerade im Automobilbereich durch Verträge meiner Arbeitgeber gebunden war. Und Hyundai hat sich im Fußball als internationale Marke etabliert, sodass diese Partnerschaft eigentlich naheliegend war.

Was halten Sie von den Autos der Koreaner?

Wie bereits gesagt: Ich muss mich mit den Produkten identifizieren können und sie auch privat nutzen. Ich habe in meiner Karriere bisher nur drei solch privater Werbeverträge abgeschlossen und eine Vielzahl an Angeboten abgelehnt. Sie können mir glauben: Würde ich die Autos von Hyundai nicht gut finden, hätte ich keinen Vertrag unterschrieben. So viel Glaubwürdigkeit muss sein.

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Fahren Sie jetzt auch einen Hyundai?

Selbstverständlich haben wir in Kalifornien einen Hyundai bestellt. Es ist das SUV Veracruz, das in Deutschland ix55 heißt.

Bei den Bayern durften Sie Audi fahren. Was ist besser?

Für mich ist es in meinem Leben wichtig, mich frei und selbst entscheiden zu können. Audi war ein großer Partner meines Arbeitgebers, und es war schon bei Vertragsunterschrift klar, dass ich bei Bayern München Audi fahren muss. Jetzt aber bin ich frei und fahre Hyundai.

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