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Juli bringt Schwung in den Handel mit Gebrauchten

| Autor: Andreas Grimm

Auf Regen folgt Sonnenschein – diese Weisheit gilt derzeit auch für die Pkw-Besitzumschreibungen. Im Juli waren gebrauchte Fahrzeuge allgemein so gefragt, dass die gesamte Marktentwicklung im laufenden Jahr wieder positiv ist.

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(Bild: Achter)

Das Auf und Ab im deutschen Pkw-Gebrauchtwagenmarkt hat sich im Juli munter fortgesetzt. Nachdem die Besitzumschreibungen im Juni stark eingebrochen waren, sorgte der Juli bei den Verkäufern für Sonnenschein. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) zählte laut Angaben vom Freitag für den vergangenen Monat 660.262 Halterwechsel im Pkw-Markt. Das waren 5,8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

Mit der positiven Entwicklung im Juli drehte auch der Gebrauchtwagenmarkt im Gesamtjahr wieder ins Plus: Seit Jahresstart wechselten 4,27 Millionen Pkw den Halter. Das sind derzeit 0,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Zum Halbjahr war der Markt 0,6 Prozent im Minus gewesen.

Positive Signale kommen zudem aus dem Nutzfahrzeughandel. Am augenfälligsten ist dabei die Entwicklung im sehr begrenzten Omnibus-Segment. Die 579 registrierten Umschreibungen bedeuten einen Zuwachs um 55 Prozent gegenüber dem Juli 2018. Bei den Zugmaschinen steht ein Plus von 4,8 Prozent auf 11.423 Einheiten.

Und auch in der Klasse der Lastkraftwagen legten die Besitzumschreibungen deutlich zu. Knapp 33.000 Halterwechsel bedeuten einen Anstieg um 10,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Die positive Entwicklung runden noch die Krafträder ab, die im Juli knapp 60.000 Mal umgeschrieben wurden (+3,4 %). Über alle Fahrzeugklassen hinweg registrierte das KBA für den vergangenen Monat damit 766.000 Halterwechsel (+5,8 %).

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Über den Autor

 Andreas Grimm

Andreas Grimm

Redakteur, Redaktion »kfz-betrieb«