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Kältemittel: Alles nur kalte Luft?

| Autor / Redakteur: Steffen Dominsky / Steffen Dominsky

Es ist die einzige umweltfreundliche Alternative in Sachen Kältemittel in Kfz-Klimaanlagen: CO2. Doch irgendwie kommt die Sache nicht in Gang. Im Gegenteil: Bei Mercedes-Benz und Audi ist diesbezüglich kein Druck mehr in der Anlage – schade.

2017 brachte Mercedes-Benz als erster Hersteller eine CO2-Klimaanlage in Serie. Heute ist davon nicht mehr viel übrig. Auch Audi beerdigte die umweltfreundliche Technologie – von wegen „Das Beste oder nichts“ bzw. „Vorsprung durch Technik“!
2017 brachte Mercedes-Benz als erster Hersteller eine CO2-Klimaanlage in Serie. Heute ist davon nicht mehr viel übrig. Auch Audi beerdigte die umweltfreundliche Technologie – von wegen „Das Beste oder nichts“ bzw. „Vorsprung durch Technik“!
(Bild: Texa)

Greta stellt Gretchenfragen. Von den Mächtigen der Welt will sie Antworten. Antworten auf die Frage, was diese zu tun gedenken, um unser aller Klima noch zu retten. Stellschrauben gibt es viele. Eine ist der Kohleausstieg. Eine andere Kältemittel. Doch leider agiert der Gesetzgeber hier wie so oft nicht wirklich konsequent. Soll heißen: Man kann sich an zwei Fingern abzählen, dass eines Tages auch R1234yf auf einer „Abschussliste“ steht. Auf der, auf die man vor einigen Jahren auch R134a gesetzt hat – einst als umweltfreundliche Alternative zu R12 gefeiert. So gesehen wäre es sinnvoll, jetzt bzw. bereits seit 2017 – in dem Jahr wurde der Einsatz von R134a in Neufahrzeugen verboten – auf CO2 alias R744 als Kältemittel zu setzen.

Gerade mit dem Kompressor seiner CO2-Klimaanlagen scheint Daimler in Sachen Dichtigkeit ein Problem zu haben. Dabei hatte z. B. das Umweltbundesamt in seinem Test-Touran keine Probleme damit.
Gerade mit dem Kompressor seiner CO2-Klimaanlagen scheint Daimler in Sachen Dichtigkeit ein Problem zu haben. Dabei hatte z. B. das Umweltbundesamt in seinem Test-Touran keine Probleme damit.
(Bild: Dominsky/»kfz-betrieb«)