Kältemittelentsorgung: Katastrophenschutz

Was tun, wenn das Kältemittelanalysegerät plötzlich doch mal Alarm schlägt? Wie das gepanschte Gas aus dem Fahrzeug bekommen? Klare Antwort: Mithilfe einer Absaugeinrichtung. Die verhindert, dass man sich das eigene Klimaservicegerät versaut.

| Autor: Steffen Dominsky

Mithilfe einer separaten Absaugeinheit können Werkstätten verunreinigtes Kältemittel aus Fahrzeugen absaugen – und zwar ohne dass sie dabei ihre Klimaservicestation kontaminieren.
Mithilfe einer separaten Absaugeinheit können Werkstätten verunreinigtes Kältemittel aus Fahrzeugen absaugen – und zwar ohne dass sie dabei ihre Klimaservicestation kontaminieren. (Bild: Texa)

Eigentlich ist der kalte Krieg lange vorbei, doch nun könnte er angeblich wiederkommen. Aber was würde passieren, wenn plötzlich der Ernstfall einträte? Klarer Fall: Unabhängig von militärischen Maßnahmen würde der Katastrophenschutz greifen. Pläne, Strategien, Material: alles bereit. Ob auch Kfz-Betriebe in Sachen Klimaservice auf den „Katastrophenfall“ vorbereitet sind, darf bezweifelt werden. Beileibe nicht jede Werkstatt, die bereits ein Klimaservicegerät für R1234yf besitzt, hat ein solches mit integrierter (oder separater) Kältemittelanalyse.

Doch selbst für die, die über eine solche verfügen, stellt sich die Frage: „Und dann?“ Was tun, wenn diese plötzlich Alarm schlägt? Wenn feststeht, dass sich nicht reines R1234yf, sondern irgendein gepanschtes Gas in der Anlage befindet? Wer jetzt wie gewohnt weitermachen würde, würde sich unweigerlich sein Gerät samt Tankinhalt kontaminieren, auf gut Deutsch versauen.

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