Kat-Initiative fordert Endrohrmessung

Autor / Redakteur: Jan Rosenow / Jan Rosenow

Die Qualitätsinitative für Ersatzkatalysatoren mit dem „Blauen Engel“ freut sich über großes Interesse seitens Bund und Ländern. Nun will man zusammen mit dem ZDK ein Konzept für eine verbesserte Endrohrmessung erarbeiten.

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Der „Blaue Engel“ kennzeichnet besonders umweltfreundliche Produkte.
Der „Blaue Engel“ kennzeichnet besonders umweltfreundliche Produkte.
(Quelle: RAL/UBA)

Der „Industrie- und Handelskreis Qualitätsstandard Blauer Engel-Kat“, dem führende Katalysatorhersteller und Teilegroßhändler angehören, will den Dialog mit der Politik in Bund und Ländern ausbauen. „Unsere Forderungen nach einer Endrohrmessung bei der AU und einer nachhaltigen Felduntersuchung stehen im Mittelpunkt der jetzt beginnenden Gespräche“, sagten die Sprecher der Initiative, Philipp Schulte (HJS) und Roman Wowk (Trost).

Die unerwartet zahlreichen und unterstützenden Reaktionen aus der Bundesregierung und aus nahezu allen Bundesländern zeigten den „großen politischen Willen nach wirkungsvollen Maßnahmen zur Luftreinhaltung in den Städten“. Mit Blick auf eine Konferenz der Länder-Umweltminister Mitte März will der Industrie- und Handelskreis „mit Verbänden wie dem ZDK ein Konzept für eine verbesserte Endrohrmessung erarbeiten“.

Kfz-Betriebe sollen besser informiert werden

Erfreulich ist laut Schulte und Wowk das große Interesse der Bundes- und Landtagsabgeordneten an den Zielen und Forderungen der Initiative. Man werde das öffentliche Interesse im Sog des Abgasskandals nutzen, um auch auf die Gefährdung der Bevölkerung durch mangelhafte Austauschkatalysatoren hinzuweisen. Ein ergänzender Schwerpunkt in der nahen Zukunft werde es sein, die Kfz-Betriebe über die Risiken der im Internet angebotenen mangelhaften und nicht den gesetzlichen Vorgaben entsprechenden Katalysatoren zu informieren.

Durch die zunehmende Zahl von mangelhaften Billigprodukten sei ein fairer, auf den aktuellen Gesetzen beruhender Wettbewerb nicht mehr gegeben. Die Risiken für die Werkstätten nähmen gleichermaßen zu. „Der politische und Branchen-Dialog soll den Markt säubern. Das unkontrollierte Angebot im Internet schädigt die Umwelt und vernichtet Arbeitsplätze“, betont die Kat-Initiative

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