DAT-Barometer Kaum jemand will E-Autos kaufen, die älter als ein Jahr sind

Autor: Andreas Wehner

Die meisten deutschen Autokäufer würden sich noch immer für einen Verbrenner entscheiden. Doch elektrifizierte Antriebe werden beliebter – nicht zuletzt durch die Kaufprämie. Jedoch weiß die Mehrheit nicht, dass auch der Kauf elektrischer Gebrauchtwagen gefördert wird.

Immer mehr Autokäufer interessieren sich für Elektroautos.
Immer mehr Autokäufer interessieren sich für Elektroautos.
(Bild: BMW)

Knapp die Hälfte der Deutschen, die aktuell planen, ein Auto zu kaufen, würden zum Benziner greifen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Deutschen Automobil-Treuhand (DAT). 44 Prozent sind demnach an einem Ottomotor als Antrieb interessiert. Ein batterieelektrisches Auto kommt dagegen für 14 Prozent in Frage. 29 Prozent würden sich für einen Pkw mit Hybrid-Technologie (inklusive Plug-in-Hybrid) entscheiden. Für 11 Prozent ist der Diesel der Antrieb der Wahl, 2 Prozent haben Interesse an einem Erd- oder Flüssiggas-Auto.

Als die Umfrage im August 2019 zum letzten Mal durchgeführt wurde, war der Anteil der Verbrenner-Interessenten noch deutlich höher. Damals hatten 49 Prozent angegeben, sich einen Benziner kaufen zu wollen, und 17 Prozent, sich für einen Diesel zu entscheiden. Einen Hybrid zogen damals 23 Prozent in Betracht, ein reines Elektroauto 8 Prozent. Ein Gasantrieb stand bei 3 Prozent der Autokaufplaner auf dem Zettel.

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 Andreas Wehner

Andreas Wehner

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«