Volvo Kein reiner Onlineverkauf

Autor: Julia Mauritz

Wer beim schwedischen Premiumhersteller ein Elektroauto ordert, schließt den Vertrag direkt mit Volvo ab. Geschäftsführer Thomas Bauch erklärt, warum den Händlern dennoch auch in Zukunft eine zentrale Bedeutung zukommt – nicht nur im Service.

Volvo-Deutschland-Geschäftsführer Thomas Bauch will die gut 53.000 Zulassungen aus 2019 in diesem Jahr übertreffen.
Volvo-Deutschland-Geschäftsführer Thomas Bauch will die gut 53.000 Zulassungen aus 2019 in diesem Jahr übertreffen.
(Bild: BERNHARD_LIMBERGER)

Redaktion: Volvo ist verhältnismäßig gut ins Jahr 2021 gestartet – wenn auch mit einem recht hohen Anteil an taktischen Zulassungen. Wie bewerten Sie die aktuelle Situation?

Thomas Bauch: Thomas Bauch: Wir freuen uns natürlich über den guten Start. Aber man muss ganz klar sagen, dass aktuell Lockdown-bedingt die Grundsubstanz unseres Geschäfts fehlt und die Wirtschaft dringend wieder hochgefahren werden muss. Gerade die gewerblichen Kunden, die unsere wichtigste Zielgruppe bilden, benötigen dringend Planungssicherheit, um wieder Kaufentscheidungen treffen zu können.

Blicken Sie eher optimistisch oder pessimistisch auf die kommenden Monate?

Wir haben glücklicherweise nach wie vor ein recht solides Orderbuch, und ich blicke schon alles in allem zuversichtlich auf das Gesamtjahr. Fest steht, dass wir eine Riesenwelle vor uns herschieben. Viele Privat- und Firmenkunden haben ihren Fahrzeugkauf verschoben oder ihren Leasingvertrag verlängert. Dieser massive Stau wird sich im zweiten Halbjahr entladen.

Über den Autor

 Julia Mauritz

Julia Mauritz

Stv. Ressortleiterin