Kfz-Landesverband Thüringen Kein Stillstand im Verkauf

Autor: Doris Pfaff

Der Präsident des Kfz-Gewerbes Thüringen und Autohaus-Unternehmer Helmut Peter erläutert, warum ihn das Ende des thüringischen Sonderwegs mit Inkrafttreten der Bundesnotbremse nicht aus der Ruhe bringt.

Wer seine Kundenkontakte pflegt, habe es in der Krise leichter, sagt Helmut Peter, Präsident des Kfz-Landesverbands Thüringen.
Wer seine Kundenkontakte pflegt, habe es in der Krise leichter, sagt Helmut Peter, Präsident des Kfz-Landesverbands Thüringen.
(Bild: Peter-Gruppe)

Redaktion: Monatelang haben viele Autohändler wegen der geöffneten Schauräume neidisch nach Thüringen geschaut. War der Neid gerechtfertigt?

Helmut Peter: Das Thema wurde viel zu hoch gehängt. Das Kundenerlebnis „Automobilwelt“ wie vor der Pandemie gab es auch in Thüringen nicht mehr. Schließlich galten auch für uns die Hygieneauflagen. Ich unterhalte 29 Vertriebsstandorte in Thüringen und den angrenzenden Bundesländern Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. In Thüringen haben meine Autohäuser nur unwesentlich mehr verkauft als in den anderen Bundesländern. Und umgekehrt hatte die Schließung des stationären Handels an anderen Standorten nicht automatisch zum Stillstand im Autohaus geführt.

Ergänzendes zum Thema
Zur Person: Helmut Peter (63)
  • Seit Juli 2020: Vizepräsident des Mitteldeutschen Kfz-Gewerbes (MDK)
  • Seit Juni 2020: Präsident des Kfz-Landesverbandes Thüringen
  • Seit 2014: Vorsitzender der Bundesfachschule für Betriebswirtschaft im Kfz-Gewerbe (BFC) in Northeim
  • Inhaber der Autohaus-Peter -Gruppe mit Stammsitz in Nordhausen/Thüringen mit 29 Vertriebsstandorten

Über den Autor

 Doris Pfaff

Doris Pfaff

Redakteurin bei »kfz-betrieb«, Ressort Verbände & Politik