Bioethanol im Benzin Keine Angst vor E10

Autor Doris Pfaff

Wer sein Auto mit E10 betankt, schont den Geldbeutel und leistet einen wichtigen Beitrag zum Erreichen der Klimaschutzziele. Weil der Aspekt bislang zu wenig Beachtung findet, hat der ZDK mit anderen Verbänden eine Kampagne gestartet.

Wenn mehr Autofahrer an der Zapfsäule zum E10-Superbenzin greifen würden, könnte das die Treibhausgase senken.
Wenn mehr Autofahrer an der Zapfsäule zum E10-Superbenzin greifen würden, könnte das die Treibhausgase senken.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Seit Ende 2010 dürfen Tankstellen in Deutschland Benzin anbieten, das bis zu zehn Prozent Bioethanol enthält. Nicht alle Fahrzeuge vertragen diese Mischung, aber immer mehr. Generell gilt laut DAT: Alle Benzinfahrzeuge, die ab November 2010 in Deutschland zum Verkauf angeboten wurden, können bedenkenlos mit Super E10 betankt werden.

Aber: Nur ein Bruchteil dieser Fahrzeuge wird tatsächlich mit dem weniger umweltschädlichen Kraftstoff betankt. Dabei könnten laut ADAC so zusätzlich drei Millionen Tonnen Kohlendioxid allein in Deutschland eingespart werden. Die Gründe, warum viele Autofahrer dennoch lieber zum Superkraftstoff ohne die zehnprozentige Beimischung greifen, sind meist Unsicherheit und Fehlinformation. Viele sorgen sich, dass der Motor auf Dauer Schaden nehmen könnte, oder gar, dass der Spritverbrauch durch den Biokraftstoffanteil höher sein könnte. Diese Vorbehalte gelten jedoch als unbegründet.