Subaru-Händlerbeirat Keine Netzkündigung zu erwarten

Autor Yvonne Simon

Keine Netzkündigungen und kein Europa-Rückzug: Diese Absagen im positiven Sinne erteilte Subaru Deutschland auf der Jahreshauptversammlung des Subaru-Händlerbeirats, der mit neuem Vorstand in die Zukunft geht.

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Subaru hält an seinem Händlernetz fest.
Subaru hält an seinem Händlernetz fest.
(Bild: Simon/»kfz-betrieb«)

Die Subaru-Händler müssen sich nicht auf eine Kündigung der Händler- und Serviceverträge einstellen. Das war eine der Aussagen, welche die Geschäftsführung des Importeurs auf der Jahreshauptversammlung des Subaru-Händlerbeirats Ende Oktober traf, wie aus einer Pressemitteilung des Verbands vom Mittwoch hervorgeht. Zudem habe der Importeur bekräftigt, dass kein Europa-Rückzug geplant sei.

Verband und Importeur hätten laut Mitteilung über drei Stunden über Modellpolitik, Elektrostrategie, Digitalisierung und diverse Servicethemen diskutiert. Einig sei man sich darüber gewesen, die Zusammenarbeit zwischen Importeur und Verband angesichts der herausfordernden Zeiten weiter zu intensivieren. „Subaru Deutschland hat das Wholesale-Know-how, wir sind die Retail-Experten“, wird Stephan Eimansberger in der Meldung zitiert. Eimansberger war bis März stellvertretender Vorsitzender des Händlerbeirats und hatte dann zunächst übergangsweise den Vorsitz übernommen, nachdem Amtsinhaber Thomas Knauber zurückgetreten war.

Bei der Jahreshauptversammlung wurde Eimansberger, der die Geschäfte des Subaru- und Hyundai-Autohauses Eimansberger in Sonthofen führt, nun offiziell zum Vorsitzenden gewählt. Als erster Stellvertreter steht ihm Marc Wingenter (Autohaus Wingenter, Duisburg) zur Seite, zweiter Vorsitzender ist künftig Stefan Kronenberger (Autohaus Kronenberger, Düsseldorf). Beisitzer sind Sepp Gogeißl (Autohaus Gogeißl, Bad Kötzting), Marc Sailer (Autohaus Sailer, Bermatingen-Ahausen) und Henry Siebeneicher (Autohaus Siebeneicher, Dippoldiswalde). Kronenberger und Sailer sind neu in den Vorstand gekommen.

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