Ausbildungssituation im Kfz-Gewerbe Keine Trendwende in Sicht

Autor: Doris Pfaff

Kfz-Betriebe leiden in diesem Jahr stärker unter der Coronakrise als im Vorjahr. Das trifft auch den Kfz-Ausbildungsmarkt. Hilfe bei der Suche nach geeignetem Nachwuchs unter den erschwerten Bedingungen bietet die Initiative „Autoberufe“.

Der Betriebefinder der Initiative „Autoberufe“ spürt die Ausbildungsbetriebe im gewünschten Ort auf, idealerweise mit allen für den interessierten Jugendlichen wichtigen Informationen.
Der Betriebefinder der Initiative „Autoberufe“ spürt die Ausbildungsbetriebe im gewünschten Ort auf, idealerweise mit allen für den interessierten Jugendlichen wichtigen Informationen.
(Bild: ZDK)

Die Einbrüche im Ausbildungsmarkt des Kfz-Gewerbes waren deutlich. Für 2020 ermittelte das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) bundesweit rund zwölf Prozent weniger Ausbildungsverhältnisse bei den Kfz-Mechatronikern und knapp 20 Prozent weniger bei den Automobilkaufleuten. Damit liegt das Ausbildungsjahr 2020/2021 auf dem Niveau des Jahres 2015/2016.

Dafür gibt es mehrere Gründe, die anhaltende Pandemie ist jedoch der entscheidende Dämpfer: So fallen Ausbildungsbörsen und Praktika aus. Hinzu kommt die wirtschaftliche Unsicherheit durch Betriebsschließungen und Kurzarbeit.

Über den Autor

 Doris Pfaff

Doris Pfaff

Redakteurin bei »kfz-betrieb«, Ressort Verbände & Politik