»kfz-betrieb«-Autocheck: Cadillac CT6 – weißer US-Riese

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In der von uns gefahrenen Platinum-Version für 95.900 Euro gibt es bis auf den Lack keine aufpreispflichtigen Extras – alles was geht, ist bereits drin. So gibt es eine ganze Batterie an Fahrerassistenzsystemen, angefangen bei einem adaptiven Tempomat über einen Toter-Winkel- und aktiven Spurhalteassistenten, einen Frontkollisionswarner mit Fußgängererkennung bis hin zu einem Nachtsichtsystem und einer 360-Grad-Kamera.

Außerdem an Bord: eine Verkehrszeichenerkennung, ein Head-up-Display und eine automatische Einparkhilfe für das Parallel- und Querparken. Alle Systeme leisteten während unseres Tests einwandfreie Arbeit.

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Nicht völlig überzeugen konnte das Infotainment-System. Die Menüführung auf dem 10,2-Zoll-Display in der Mittelkonsole erfolgt nicht intuitiv – eine bestimmte Einarbeitungszeit ist nötig, um alle Funktionen zu finden und zu bedienen. Das Touchpad in der Mittelkonsole und die optischen Schalter unter dem Display reagieren nicht immer auf den ersten Drücker. Zwar könnte man sich auch per Sprachbefehl durch das Menü steuern, aber spätestens nach der dritten Nachfrage, wohin man denn nun fahren wolle, gibt man entnervt auf.

Neben der Platinum- gibt es noch die Luxury-Version für 73.500 Euro. Der Motor ist immer der gleiche Drei-Liter-V6. Außer unter neun Farbtönen – die bis auf Schwarz alle aufpreispflichtig sind – kann man noch aus einer übersichtlichen Palette aus Materialien für den Innenraum wählen. Trotz dieser geringen Möglichkeiten ist der Cadillac CT6 eine Oberklasselimousine für Individualisten: Im vergangenen Jahr wurden gerade einmal 55 Stück in Deutschland zugelassen.

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