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»kfz-betrieb«-Redakteure räumen ab

Redakteur: Gerd Steiler

Steffen Dominsky erreicht mit dem Beitrag „Die September-Revolution?“ den zweiten Platz beim Journalistenwettbewerb „Wort & Werkstatt“. Jan Rosenow und Konrad Wenz belegen mit ihrem Artikel „Das Ende von Segment IV“ gemeinsam Platz drei.

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Steffen Dominsky, Diagnose-Fachmann des Fachmagazins »kfz-betrieb«, hat auf der AMI in Leipzig nach 2009 erneut den zweiten Platz des Journalistenwettbewerbs „Wort & Werkstatt“ errungen.

In seinem prämierten Beitrag unter dem Titel „Die September-Revolution?“ (»kfz-betrieb« Ausgabe 42-43/2009) setzt sich der Autor mit dem Einfluss der Euro-5/6-Gesetzgebung auf den freien Diagnosemarkt auseinander. In seinem Artikel beschreibt Dominsky die neue Situation Freier Kfz-Werkstätten seit 1. September 2009. Seit diesem Zeitpunkt sind Hersteller und Importeure verpflichtet, sämtliche technische Daten ihrer Modelle für Wartung und Reparatur auch markenunabhängigen Betrieben zur Verfügung zu stellen.

Dies hat auch Auswirkungen auf den Diagnosemarkt. So steht die Technologie des „Steuergeräte-Flashen“ jetzt auch Freien Betrieben offen. Dies allerdings ist in der Praxis mit zahlreichen Schwierigkeiten und erheblichen Kosten für die Werkstätten verbunden. Dominsky zerschlägt in seinem fundierten Beitrag zudem die Illusion, dass dank scheinbar einfacher Internet-Technologie die bekannten Multimarken-Diagnosegeräte künftig überflüssig würden.

Folgen der „Abwrackprämie“ für Servicebetriebe

Auf den dritten Platz kamen die »kfz-betrieb«-Redakteure Jan Rosenow und Konrad Wenz. In ihrem Beitrag „Das Ende von Segment IV“ („kfz-betrieb“ Ausgabe 8/2009) beschreiben sie den möglichen Einfluss der staatlichen „Abwrackprämie“ auf Kfz-Servicebetriebe.

Der Artikel beleuchtet einerseits die Situation Freier Kfz-Betriebe, die den Großteil älterer Fahrzeuge warten und instandsetzen, und damit zu den „Hauptverlierern“ einer Fahrzeugbestandserneuerung gehören. Andererseits beschreibt der Beitrag die möglichen Auswirkungen der Förderprämie auf den Gebrauchteilehandel, dem ein Überangebot droht.

Rosenow und Wenz kommen zu dem eindeutigen Ergebnis, dass Werkstätten im Zuge der Umweltprämie nicht mit signifikanten Einbrüchen rechnen müssen, sofern sie ihre Möglichkeiten im Service zu 100 Prozent ausnutzen.

Preis für journalistische Qualität

Den ersten Platz beim Journalisten-Wettbewerb „Wort & Werkstatt“ sicherte sich Bernd Reich von der Fachzeitschrift „Auto Service Praxis“ (ASP). In seinem Beitrag „Risiko-Partikel“ setzt sich Reich kritisch mit der neuen Technologie des Laserstreulicht-Messverfahrens auseinander, die bei der Abgasuntersuchung für Dieselmotoren zum Einsatz kommt.

Der von den Firmen Werbas und Schaeffler Automotive Aftermarket ausgelobte Journalistenpreis „Wort & Werkstatt“ hat sich die Förderung einer qualitativ hochwertigen Berichterstattung über Kfz-Werkstätten und den Kfz-Aftermarket in den deutschsprachigen Fachmedien zum Ziel gesetzt. Bewertet wurden insbesondere Aktualität, Praxisrelevanz und Informationswert sowie Originalität und Sprache der fast 40 eingereichten Wettbewerbsartikel von 21 Autoren.

Juroren des Wettbewerbs waren in diesem Jahr Hartmut Röhl (Präsident des Gesamtverbandes des Autoteile-Handel/GVA), Klaus Burger (Präsident des Bundesverbandes der Hersteller und Importeure von Automobil-Service Ausrüstungen/ASA), Ulrich Köster (Geschäftsführer Öffentlichkeitsarbeit des Zentralverbandes des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes/ZDK), Frank Volk (Pressereferent Mobilität beim TÜV Süd), Norbert Kühnl (Sprecher Automobilpresse Dekra) sowie Andreas Westermeyer (Leiter Marketing und Öffentlichkeitsarbeit der Bundesinnung der Kraftfahrzeugtechniker Wirtschaftskammer Österreich).

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