Kfz-Betriebe begeistern junge Frauen

Das Kfz-Gewerbe beteiligt sich am 28. März am Girls’ Day

| Autor: Christoph Baeuchle

Interessierter Nachwuchs: Seit Jahren nutzen junge Frauen den Girls’ Day, um sich über die Berufe in der Kfz-Branche zu informieren.
Interessierter Nachwuchs: Seit Jahren nutzen junge Frauen den Girls’ Day, um sich über die Berufe in der Kfz-Branche zu informieren. (Bild: Promotor)

Firmen zum Thema

Wer seinem Betrieb auch künftig Fachkräfte sichern will, muss den Blick über den Tellerrand richten. Dabei hilft der Girls’ Day, an dem sich das Kraftfahrzeuggewerbe auch in diesem Jahr beteiligt. Am 28. März 2019 können Autohäuser und Werkstätten wieder ihre Türen öffnen, um Schülerinnen Einblicke in die Praxis der Arbeitswelt zu geben.

„Jedes Jahr beteiligen sich rund 10.000 unserer Betriebe an dem etablierten Girls’ Day“, freut sich ZDK-Referentin Claudia Kefferpütz. „Es ist eine sehr gute Möglichkeit, auf die Ausbildungsberufe im Kfz-Gewerbe aufmerksam zu machen und dabei die Zielgruppe der Mädchen anzusprechen.“

Die Verbandsorganisation unterstützt Kfz-Betriebe, die sich aktiv am Girls’ Day beteiligen und die Türen für interessierte Mädchen öffnen. Der Verband stellt wieder viele nützliche Materialien wie Plakate, Flyer und Teilnahmebescheinigungen für Schülerinnen zur Verfügung. Sie können auf der Autoberufe-Seite www.autoberufe.de heruntergeladen werden. Auf der gleichen Website gibt es in der Rubrik „Für Schüler“ auch Informationsmaterial für die Mädchen.

Eine Teilnahme zahlt sich für Kfz-Betriebe aus. „Autohäuser und Werkstätten können unter anderem mit dem Girls’ Day ihr Image und ihre Außenwirkung als moderner, offener und zukunftsweisender Ausbildungsbetrieb enorm steigern“, erläutert Kefferpütz. „Sie gehen aktiv auf die derzeit viel umworbene Zielgruppe der potenziellen Auszubildenden zu, werden in der Öffentlichkeit präsent und schaffen damit Nähe.“ Außerdem würden sie mit solchen Aktivitäten auch für die bei der Berufswahlentscheidung so wichtige Zielgruppe der Multiplikatoren (Lehrer, Berufsberater und Eltern) als Ausbildungsbetrieb sichtbar.

Der Mädchen-Zukunftstag bietet also die Chancen, mit Klischees und Vorurteilen aufräumen. Auf beiden Seiten. Denn Talente und Fähigkeiten finden unabhängig vom Geschlecht in einem Betrieb ihren Platz. Zumal durch die Veranstaltung die Autoberufe erlebbar werden und die jungen Frauen verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten kennenlernen.

Doch vor allem gilt: „Beim Girls’ Day können Betriebe bereits frühzeitig in Kontakt mit zukünftigen Praktikantinnen und Auszubildenden treten“, so Kefferpütz. Das zahlt sich in der Regel aus: Laut Veranstalter erhält jedes dritte Unternehmen später Bewerbungen von ehemaligen Girls’-Day-Teilnehmerinnen.

Auch im Kfz-Gewerbe zahlt sich die jahrelange Teilnahme am Mädchen-Zukunftstag aus – nicht nur in steigenden Azubi-Zahlen, sondern auch im zunehmenden Anteil junger Frauen: Laut ZDK sind rund fünf Prozent der Kfz-Mechatroniker mittlerweile Mädchen. Tendenz steigend.

Kommentare werden geladen....

Ihr Kommentar zum Thema

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 45732098 / Verbände)

Plus-Fachartikel

Kia: Ceed als Wachstumstreiber

Kia: Ceed als Wachstumstreiber

Der Importeur geht 2019 mit E-Soul und E-Niro in die Elektrooffensive. Die Nachfrage ist hoch, doch die Stückzahlen werden klein sein. Für Volumen soll nach Ansicht von Geschäftsführer Steffen Cost vor allem die erneuerte und erweiterte Ceed-Familie sorgen. lesen

Elektromobilität: E-Volution im Handel

Elektromobilität: E-Volution im Handel

Die Autohäuser müssen sich infrastrukturell für das Elektromobilitätszeitalter rüsten. Viele Hersteller und Importeure setzen die Latte dabei hoch und treiben die Kosten in die Höhe. Die Krux ist: Mit der Installation von Ladesäulen ist es nicht getan. lesen