Kfz-Gewerbe Bayern im Gespräch mit Dobrindt

Innungen sollen Prüfstützpunkte weiter kontrollieren dürfen

| Autor: Andreas Grimm

Im Dialog: Klaus Dieter Breitschwert, Präsident des Kfz-Gewerbes Bayern (li.), und Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt.
Im Dialog: Klaus Dieter Breitschwert, Präsident des Kfz-Gewerbes Bayern (li.), und Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt. (Foto: Kfz-Gewerbe Bayern)

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Der Präsident und Landesinnungsmeister des Kraftfahrzeuggewerbes Bayern, Klaus Dieter Breitschwert, hat im Gespräch mit Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt deutlich Stellung bezogen zu Zukunftsfragen der Kfz-Branche. „Unsere Kfz-Betriebe und die Kfz-Innungen können auf eine lange Historie im Bereich der technischen Fahrzeugüberwachung zurückblicken. Was sich bestens bewährt hat, soll auch für die Zukunft nachhaltig gesichert werden“, sagte Breitschwert während eines Meinungsaustausches zwischen Vertretern der Kfz-Branche und dem Verkehrsminister in München.

Die Verbandsvertreter zeigten unter anderen auf, dass die nach der Handwerksordnung zugelassenen Meisterbetriebe des Kfz-Technikerhandwerks auch in Zukunft einen angemessenen Platz in der technischen Fahrzeugüberwachung haben müssen.

Austausch auf höchster Ebene: (v. li.) ZDK-Präsident Jürgen Karpinski, der Präsident des Landesverbands Bayern, Klaus Dieter Breitschwert, Verkehrsminister Alexander Dobrindt, Hans Medele, Obermeister der Kfz-Innung München-Oberbayern, und LV-Vizepräsident Albert Vetterl.
Austausch auf höchster Ebene: (v. li.) ZDK-Präsident Jürgen Karpinski, der Präsident des Landesverbands Bayern, Klaus Dieter Breitschwert, Verkehrsminister Alexander Dobrindt, Hans Medele, Obermeister der Kfz-Innung München-Oberbayern, und LV-Vizepräsident Albert Vetterl. (Foto: Kfz-Gewerbe Bayern)

Zu dem Gespräch des Kraftfahrzeuggewerbes Bayern mit dem Bundesminister, das auf Initiative des Obermeisters der Kfz-Innung München-Oberbayern, Hans Medele, zustande kam, wurde auch der ZDK-Präsident Jürgen Karpinski nach Bayern eingeladen.

Gemeinsam verdeutlichten die Repräsentanten des Kfz-Gewerbes in dem Gespräch, dass die Kfz-Innungen als Körperschaften des öffentlichen Rechts im Rahmen der technischen Fahrzeugüberwachung zuverlässig und mit großer Erfahrung Neutralität und Qualität gewährleisten.

Um auch für die Zukunft eine effiziente Kontrolle der Prüfstützpunkte durch die Kfz-Innungen zu sichern, fordert das Kraftfahrzeuggewerbe Bayern zusammen mit dem ZDK, dass bei der Neuordnung der Anerkennung von Prüfstützpunkten die prüfenden Kfz-Innungen in die Lage versetzt werden, ihre Arbeit sachgerecht und kostendeckend im Sinne einer hohen Qualitätsanforderung weiter erfüllen zu können.

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