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Kfz-Gewerbe Hessen spendet für Zwerg-Nase-Haus

Autor / Redakteur: Timo Schulz / Christoph Baeuchle

In der Wiesbadener Sozialeinrichtung „Zwerg Nase“ finden beeinträchtigte Kinder und Jugendliche Hilfe. Das Haus will sein Konzept weiter ausbauen. Da kommt die Unterstützung des Kfz-Gewerbes Hessen zur rechten Zeit.

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Hilfe für „Zwerg Nase“: (v. li.) Joachim Kuhn (Geschäftsführer Kfz-Gewerbe Hessen), Sabine Schenk (Geschäftsführerin Zwerg-Nase-Haus) und Jürgen Karpinski (Präsident Kfz-Gewerbe Hessen).
Hilfe für „Zwerg Nase“: (v. li.) Joachim Kuhn (Geschäftsführer Kfz-Gewerbe Hessen), Sabine Schenk (Geschäftsführerin Zwerg-Nase-Haus) und Jürgen Karpinski (Präsident Kfz-Gewerbe Hessen).
(Bild: Landesverband Hessen)

Das Kfz-Gewerbe Hessen unterstützt das Zwerg-Nase-Haus in Wiesbaden, eine Einrichtung für Kinder mit Beeinträchtigungen. Präsident Jürgen Karpinski überreichte Sabine Schenk, Geschäftsführerin von „Zwerg Nase“ im neuen Gebäude des Landesverbandes einen Scheck in Höhe von 1.000 Euro.

„Wir werden unser Konzept ausbauen, denn auch junge Erwachsene sollen die Möglichkeit haben, in unserem Haus einen Platz zu finden. Mit unserem Erweiterungsbau können wir dann 84 Plätze anbieten. Ein solches Haus kann in seiner Unterhaltung nie kostendeckend arbeiten. Aus diesem Grund freuen wir uns über jede Art der Unterstützung, um den Familien und Kindern einen für uns normalen Alltag zu ermöglichen“, so Schenk.

Präsident Karpinski ergänzt: „Wir sind sehr glücklich, diese Einrichtung finanziell zu unterstützen und einen Beitrag zum geplanten Erweiterungsausbau leisten zu können. Denn es sollte uns immer bewusst sein, dass nicht jeder das Glück hat, unbeschwert zu leben.“

Das Zwerg-Nase-Haus bietet derzeit vier Bereiche für Kinder mit Beeinträchtigungen an. Im Erdgeschoss liegen die Räumlichkeiten der Kurzzeitpflege. Die „Zwergenkinder“ finden hier elf Übernachtungsplätze. Hier werden sie über einige Tage bis Wochen betreut und gepflegt. Im ersten Obergeschoss wohnen im Bereich „Rotkehlchen“ zwölf Kinder und Jugendliche, die einer ständigen Beatmung bedürfen.

Im November 2015 wurde die Dauergruppe die „Alltagshelden“ eröffnet, in der sechs schwerst- und mehrfach beeinträchtigte Kinder Platz finden. Ein auf die Kinder abgestimmter Alltag, Therapien, Betreuung und Pflege sind die die entscheidenden Elemente des Konzepts.

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