Kfz-Gewerbe klagt weiter über geschlossene Zulassungsstellen

Autor / Redakteur: Doris Pfaff / Doris Pfaff

Seit fast vier Wochen hat der Autohandel nach dem Shutdown zwar wieder seine Verkaufsflächen geöffnet, doch von Normalität kann längst noch keine Rede sein. Allen voran fehlen derzeit kaufwillige Kunden, aber auch mancherorts immer noch die Möglichkeit, ein verkauftes Auto zuzulassen.

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Geschlossene oder nur eingeschränkt geöffnete Zulassungsstellen erschweren dem Autohandel das Geschäft.
Geschlossene oder nur eingeschränkt geöffnete Zulassungsstellen erschweren dem Autohandel das Geschäft.
(Foto: Dataport)

Bedingt durch die Einschränkungen beim Publikumsverkehr aufgrund von Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen seien weiterhin viele Zulassungsstellen nur stundenweise oder noch gar nicht geöffnet, klagt das Kfz-Gewerbe. Unter solchen Bedingungen ließen sich keine Autos verkaufen. Mehrmals hatte sich der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) deshalb an verschiedene Stellen der Politik gewandt.

Weil aber die Zuständigkeiten für die Zulassungsstellen bei den jeweiligen Kommunen liegt, sind Bund und Länder die Hände gebunden. Deshalb bittet die ZDK-Spitze nun den Städte- und Gemeindebund im Namen der 36.000 Kfz-Betriebe um Unterstützung.

Als Grund, warum die Behörden teilweise noch geschlossen sind, wurde in der Vergangenheit unter anderem die Angst vor Ansteckung der Mitarbeiter angegeben. Das aber, so heißt es vonseiten des ZDK, stoße auf großes Unverständnis, da in den meisten Zulassungsstellen die Abwicklung unter Einhaltung der Hygieneauflagen reibungslos funktioniere. Außerdem sei durch eine Bündelung der Zulassungen der Vorgang nahezu ohne direkten Kontakt möglich. Es gebe viele gute Beispiele für Kooperationen zwischen den Behörden und den Autohändlern, sodass der direkte Körperkontakt vermieden werden könne.

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