Kfz-Gewerbe über Bedeutung von E-Mobilität uneins

Jeder zweite sieht Zukunft in reiner Elektromobilität

| Autor: Timo Schulz

Ist E-Mobilität mehr als eine Übergangstechnologie? In der Antwort darauf ist das Kfz-Gewerbe gespalten.
Ist E-Mobilität mehr als eine Übergangstechnologie? In der Antwort darauf ist das Kfz-Gewerbe gespalten. (Foto: Smart)

Jeder zweite Kfz-Unternehmer sieht die Zukunft in der reinen Elektromobilität. Die andere Hälfte sieht darin lediglich eine Übergangstechnologie für andere Motorarten. So lauten die Zwischenergebnisse einer nicht-repräsentative Online-Studie mit rund 100 Teilnehmern, die der ZDK gemeinsam mit der Kölner Unternehmensberatung BBE Automotive im Vorfeld des Car-Camp durchgeführt hat.

Die Landschaft der Antriebstechniken für Automobile wird sich stark ändern. Darin sind sich die Teilnehmer der Studie einig. Sie prognostizieren einen stetigen Zuwachs an Fahrzeugen mit neuen Antriebsarten, vor allem bei Hybriden und Elektrofahrzeugen.

Elektroantrieb: Zeitreise durch 135 Jahre Automobilgeschichte

Viele Betriebe stellen sich darauf ein, indem sie eigene Elektro-Ladestationen betreiben und sich als Fachbetrieb für Hybrid- und Elektroautos zertifizieren lassen. Insbesondere freie Werkstätten (rund 80 Prozent) sehen das klassische Werkstattgeschäft aufgrund der Elektroautomobile im Wandel, auch weil diese Autos wartungsärmer sind.

Auf Autohäuser und Werkstätten in Deutschland kommen vielfältige Herausforderungen zu – neue Fahrzeugtechnologien, Digitalisierung, Suche nach Fachkräften, Marktkonsolidierung und unsichere Geschäftsmodelle.

Diese und weitere Zukunftsthemen sind Bestandteil der Studie „Kfz-Gewerbe 2020plus“, die noch bis zum 3. September läuft. Ihre Ergebnisse werden auf dem 6. Mannheimer Car-Camp am 8. September 2017 vorgestellt. Im Internet können sich Interessierte kostenfrei zu der Veranstaltung anmelden.

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