ZDK-Vorstandsbeschluss Kfz-Gewerbe will in Berlin präsenter sein

Von Doris Pfaff

Der ZDK will seine Präsenz in Berlin verstärken und sucht nach einer geeigneten Immobilie. Das beschloss am Dienstag der ZDK-Vorstand einstimmig. Nachrichten, dass der Umzug des Verbandes in die Hauptstadt beschlossen worden sei, dementierte das ZDK-Präsidium.

ZDK-Präsident Jürgen Karpinski demonstrierte 2021 mit Autotransportern gegen die Schließungen der Autohäuser vor dem Bundeskanzleramt in Berlin. In der Hauptstadt will der Verband zukünftig deutlich präsenter sein.
ZDK-Präsident Jürgen Karpinski demonstrierte 2021 mit Autotransportern gegen die Schließungen der Autohäuser vor dem Bundeskanzleramt in Berlin. In der Hauptstadt will der Verband zukünftig deutlich präsenter sein.
(Bild: Jens Jeske/www.jens-jeske.de)

Mit seiner Entscheidung, in Berlin auf Grundstücksuche zu gehen, will der Verband seiner bereits 2019 gefassten Entscheidung Taten folgen lassen, künftig in der Bundeshauptstadt stärker vertreten zu sein. Einen Umzug des Zentralverbands von Bonn nach Berlin soll das jedoch nicht bedeuten, betont ZDK-Vizepräsident Thomas Peckruhn. Medienberichte, wonach ein Umzug des Zentralverbandes beschlossen worden sei, seien nicht korrekt.

Das bestätigt auch Hauptgeschäftsführer Dr. Axel Koblitz: „Der Vorstand hat die bereits beschlossene Verstärkung unserer Präsenz im Berlin bekräftigt und sich in diesem Zusammenhang für den Erwerb einer dortigen Immobilie ausgesprochen, auch im Interesse einer sinnvollen Anlage des Verbandsvermögens.“