Kfz-Innung Region Dresden: Gabriela Msuya übernimmt Geschäftsführung

Autor / Redakteur: Holger Zietz / Christoph Baeuchle

Die Kfz-Innung blickt nach vorne und stellt sich neu auf: Die neue Geschäftsführerin Gabriela Msuya (Foto) tritt die Nachfolge von Carmen Rehwald und Peter Gaida an.

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Neue Geschäftsführerin: Gabriela Msuya.
Neue Geschäftsführerin: Gabriela Msuya.
(Bild: Innung Dresden)

Die Mitglieder der Kfz-Innung Region Dresden haben auf ihrer Jahresversammlung ein klares Votum abgegeben: Gabriela Msuya wird als Geschäftsführerin die operative Leitung der Kfz-Innung übernehmen. Bereits zuvor hatte sie die Führung der Wirtschaftsgesellschaft und des Hauses des KFZ-Gewerbes übernommen. Damit tritt sie die Nachfolge von Carmen Rehwald und Peter Gaida an, die beide aus ihren Ämtern ausgeschieden sind. „Ich will mein Bestes geben und etwas Gutes daraus machen“, versprach Msuya in ihrer Antrittsrede. Erfahrungen dafür bringt sie reichlich aus der Leitung einer Bildungsstätte und ihrer Arbeit bei der Handwerkskammer mit.

Mit der Personalentscheidung will sich die Innung auf die Zukunft vorbereiten. Auch in Dresden nehmen die altersbedingten Betriebsaufgaben zu. Mitgliederzahlen und Einnahmen sinken langsam, aber stetig. Um die Einnahmesituation zu verbessern, will die Innung das Lehrgangsangebot im Haus des Kfz-Gewerbes stärker ausbauen. Die Suche auch nach externen Partnern zeigt dabei erste Erfolge. Bei Lehrgängen soll künftig unter anderem mit der TU-Dresden und der Fahrzeugsystemdaten GmbH (FSD), ebenfalls aus Dresden, enger zusammengearbeitet werden.

Der Vorstand der Kfz-Innung Region Dresden mit Geschäftsführerin Gabriela Msuya.
Der Vorstand der Kfz-Innung Region Dresden mit Geschäftsführerin Gabriela Msuya.
(Bild: Zietz/»kfz-betrieb«)

Auch internationale Beziehungen stehen dabei im Focus. In der Vergangenheit hatten die Dresdner in Zusammenarbeit mit der Landesfachschule Hessen einen Lehrgang für Kfz-Spezialisten der israelischen Armee mit großem Erfolg gelehrt. Der Mitarbeiterstamm des Lehrgangsbetriebes muss dabei anwachsen. Hier zeigt sich wieder einmal: Fachkräfte werden immer rarer auf dem Kfz-Arbeitsmarkt. Die Suche nach fähigen Mitarbeitern ist nicht mehr so einfach.

Den Betrieben empfiehlt Obermeister Wolfgang Seyfert besonders die AU-Lehrgänge. „Die Abgasuntersuchung ist ein Aushängeschild für jeden Betrieb“, machte Seyfert auf der Versammlung noch einmal deutlich. Dass ein Betrieb hoheitliche Aufgaben wahrnehmen dürfe, sei ein gutes Werbeargument gegenüber dem Kunden. Es sorge für Vertrauen.

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