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Kfz-Insolvenzen gehen leicht zurück

Autor: Yvonne Simon

Neue Zahlen des Statistischen Bundesamts zeigen, dass die Insolvenzen im Kfz-Gewerbe im März leicht gesunken sind. Die Entwicklung von Handel und Werkstätten geht dabei deutlich auseinander.

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(Foto: Grimm / »kfz-betrieb«)

Wie bereits im Vormonat waren die Kfz-Insolvenzen im März rückläufig. Zahlen, die das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag veröffentlicht hat, weisen für das Gewerbe im dritten Monat des Jahres 54 Pleiten und damit zwei Fälle weniger als im Vorjahresmonat aus (-3,6 %). Davon wurden 36 Verfahren eröffnet und 18 mangels Masse abgewiesen.

Die Kfz-Branche stand damit im März allerdings schlechter da als die Gesamtwirtschaft. Über alle Wirtschaftsbereiche hinweg fiel der Rückgang an Insolvenzen mit minus 11,5 Prozent deutlich stärker aus. Bei Gesamtbetrachtung des ersten Quartals ist der Unterschied weniger ausgeprägt: Während das Kfz-Gewerbe zwischen Januar und März mit 156 Insolvenzen einen Rückgang um 1,3 Prozent verzeichnete, schrumpften die Pleiten der Gesamtwirtschaft um 3,2 Prozent.

Der Rückgang an Kfz-Insolvenzen im März ist vor allem auf die Entwicklung im Handel zurückzuführen. 19 Betriebe mussten den Gang vor den Insolvenzrichter antreten, das sind 13 Unternehmen weniger als im Vorjahresmonat. Anders sieht der Trend bei den Werkstätten aus: Hier meldeten sich 20 Betriebe zahlungsunfähig – im März 2018 waren es nur 11 gewesen. Genau wie im Vorjahr ging außerdem 3 Lackierereien das Geld aus. Hinzu kamen im März 2 insolvente Autowaschanlagen (-1), 8 zahlungsunfähige Teilehändler (-1) sowie 2 Pleiten im Motorradbereich (-2).

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Über den Autor

 Yvonne Simon

Yvonne Simon

Redakteurin Management & Handel