Kfz-Insolvenzen im März gesunken

Anstieg im Handel

| Autor: Yvonne Simon

Sowohl im Monat März als auch im kompletten ersten Quartal ist die Anzahl an Insolvenzverfahren im Kfz-Gewerbe gesunken.
Sowohl im Monat März als auch im kompletten ersten Quartal ist die Anzahl an Insolvenzverfahren im Kfz-Gewerbe gesunken. (Bild: Ottmar Holz / »kfz-betrieb«)

Nach einem Anstieg im Februar war die Anzahl an Insolvenzen im Kfz-Gewerbe im März wieder rückläufig. Wie Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) belegen, stellten insgesamt 56 Unternehmen Antrag auf ein Insolvenzverfahren und damit 8 weniger als im Vorjahresmonat. Davon wurden 42 Verfahren eröffnet und 14 mangels Masse abgewiesen.

Im gesamten ersten Quartal dieses Jahres ging damit 158 Kfz-Unternehmen das Geld aus – das sind 4,2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Sowohl im Quartal als auch im Monat März hat sich die Branche somit besser entwickelt als die deutsche Gesamtwirtschaft: Über alle Wirtschaftsbereiche hinweg meldeten in der Bundesrepublik während der ersten drei Monate 5.020 (-3 %) und im März 1.788 Unternehmen (-7,5 %) Insolvenz an.

Die Lage bei den Werkstätten und den Handelsbetrieben entwickelte sich im März unterschiedlich. Bei den Pkw-Servicebetrieben ging die Anzahl zahlungsunfähiger Unternehmen von 17 auf 9 zurück. Unter den Nutzfahrzeugwerkstätten gab es zwei Pleiten (Vorjahr: 0). Bei den Teilehändlern ist die Zahl der Verfahren außerdem von 12 auf 7 gesunken.

Lediglich der Handel hat an die negative Entwicklung im Februar angeknüpft. Insgesamt mussten 32 Betriebe den Gang vor den Insolvenzrichter antreten, das waren acht Händler mehr als im Vorjahresmonat. Keine Schieflagen gab es bei den Zweiradhändlern und -werkstätten. Im März 2017 hatte es in diesem Bereich noch drei Verfahren gegeben.

Auch im Hinblick auf das Quartal zeigt sich für den Handel ein Negativ-Trend. In den ersten drei Monaten ist die Anzahl der Insolvenzen von 66 auf 72 (davon 68 Pkw) gestiegen.

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