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Kfz-Insolvenzen um ein Viertel gesunken

Autor: Yvonne Simon

Eine aktuelle Auswertung des Statistischen Bundesamtes fällt für das Kfz-Gewerbe erfreulich aus: Im August ist die Zahl an Insolvenzen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 26,6 Prozent zurückgegangen. In einem Branchensegment hat sich die Fallzahl mehr als halbiert.

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Innerhalb der Kfz-Branche mussten 47 Betriebe im August Insolvenz anmelden.
Innerhalb der Kfz-Branche mussten 47 Betriebe im August Insolvenz anmelden.
(Foto: Rehberg)

Die Anzahl der Insolvenzen im Kfz-Gewerbe war im August deutlich rückläufig. Wie aus den am Dienstag veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hervorgeht, meldeten sich innerhalb der Branche 47 Betriebe zahlungsunfähig – das sind 17 Unternehmen und damit 26,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Davon wurden 32 Verfahren tatsächlich eröffnet und 15 mangels Masse abgewiesen. Während sich die Forderungen der Gläubiger auf 17,7 Millionen Euro belaufen, müssen 156 Arbeitnehmer um ihre Jobs bangen.

Damit ist in der Gesamtbetrachtung der ersten acht Monate dieses Jahres die Zahl der Kfz-Pleiten gegenüber 2017 leicht geschrumpft. 412 Verfahren bedeuten einen Rückgang um 9 Fälle im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (- 2,1 %). Zwischen Januar und August entwickelte sich die Situation in der Kfz-Branche damit nur geringfügig schlechter als in der deutschen Gesamtwirtschaft: Über alle Branchen hinweg sank die Zahl der Pleiten in diesem Zeitraum um 2,3 Prozent. Im August verzeichnete die Gesamtwirtschaft einen Rückgang an Insolvenzverfahren um 5,6 Prozent, im Einzelmonat hat die Kfz-Branche also wesentlich besser abgeschnitten.

Die positiven August-Zahlen lassen sich vor allem auf die Entwicklung der Werkstätten zurückführen. 10 Betriebe mussten den Gang vor den Insolvenzrichter antreten, 11 weniger als im Vorjahresmonat (- 52,4 %). Im Handel ging 21 Unternehmen das Geld aus, im August 2017 waren es noch 25 gewesen (- 16 %).

Eine positive Entwicklung zeigte auch der Teilehandel mit sieben Pleiten und damit immerhin zwei Fällen weniger als im Vorjahresmonat. Insolvenzen unter den Zweiradbetrieben gab es im August keine, vor einem Jahr waren es zwei gewesen. Bei den Lackierereien waren – genau wie im Vorjahr – drei Betriebe zahlungsunfähig. Die einzige negative Entwicklung zeigten die Autowaschanlagen: sechs Pleiten sind zwei Fälle mehr als im August 2017.

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Über den Autor

 Yvonne Simon

Yvonne Simon

Redakteurin Management & Handel