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Kfz-Landesverband Niedersachsen: „Wir müssen stärker werden“

| Autor / Redakteur: Das Gespräch führte Doris Pfaff / Doris Pfaff

Karl-Heinz Bley hat als Präsident des Landesverbands Niedersachsen-Bremen klare Vorstellungen, was das Kfz-Gewerbe nun anpacken muss: Vor allem die Ausbildung müsse den Anforderungen angepasst und der Verband selbstbewusster werden.

Karl-Heinz Bley möchte als Präsident des Kfz-Landesverbandes Niedersachsen-Bremen vor allem die Ausbildung voranbringen.
Karl-Heinz Bley möchte als Präsident des Kfz-Landesverbandes Niedersachsen-Bremen vor allem die Ausbildung voranbringen.
(Bild: Kfz-Landesverband Niedersachsen/Bremen)

Karl-Heinz Bley: Es gab und gibt massive Verluste im Geschäft mit neuen Pkws. Ende August lag das Minus bei 27,5 Prozent. Werkstattgeschäft und Gebrauchtwagenverkauf scheinen sich zu normalisieren. Da gibt es Hoffnung. Die kleinen Impulse für den Neuwagenmarkt in Niedersachsen durch die gesenkte Mehrwertsteuer haben das Geschäft nicht nachhaltig beleben können. Daher steht unsere Forderung nach einer Kaufprämie für saubere Verbrenner. Das Kriterium dafür muss lauten: sauber und emissionsarm.

Inwieweit war der Landesverband in der Akutphase der Krise gefordert?

Der Landesverband war und ist stark gefordert. Der Informationsbedarf der Betriebe war in der ersten Phase der Coronakrise ungeheuer groß. Wir haben unseren Einfluss geltend gemacht und gekämpft. Zum Beispiel beim Thema Zulassungsstellen. Da sind wir im Vergleich zu Berlin, Stuttgart oder Frankfurt gut durch die Krise gekommen. Das Thema steht aber weit oben auf der Agenda.