Kfz-Landesverband Sachsen-Anhalt: „Wir sind Dienstleister“

Autor / Redakteur: Das Gespräch führte Doris Pfaff / Doris Pfaff

Thomas Peckruhn, Präsident des Landesverbands Sachsen-Anhalt und Präsident des Mitteldeutschen Kfz-Gewerbes, hält eine enge Kooperation der ostdeutschen Verbände für notwendig, um zukünftige Herausforderungen meistern zu können.

Thomas Peckruhn, Präsident des Kfz-Landesverbands Sachsen-Anhalt, setzt sich für die Ausweitung des MDK ein.
Thomas Peckruhn, Präsident des Kfz-Landesverbands Sachsen-Anhalt, setzt sich für die Ausweitung des MDK ein.
(Bild: Kfz-Sachsen-Anhalt)

Redaktion: Herr Peckruhn, wie sehr sind Sie als Präsident und im Landesverband Sachsen-Anhalt in der Krise gefordert?

Thomas Peckruhn: Ich bewege mich ungern in der jeweiligen Verbandsstruktur. Egal ob als Präsident des Landesverbands, als Fabrikatssprecher für Skoda-Händler oder ZDK-Vorstandsmitglied: Ich verstehe mich als Dienstleister für die Mitgliedsbetriebe. Wir müssen auf allen Ebenen den Schulterschluss schaffen und mit einer Stimme reden. Das ist uns meist gut gelungen. Im Shutdown galt es, schnell unsere Handlungsfähigkeit wiederherzustellen. Nun müssen wir wieder für normale Rahmenbedingungen sorgen.

Welche Themen gilt es jetzt anzupacken?

Unser Landesverband mit über 20 Innungen muss sich weiter den aktuellen Herausforderungen stellen und sich anpassen. Die Corona-Krise beschleunigt vieles. Das Kfz-Gewerbe muss sich effizienter aufstellen. Deshalb haben wir uns im ersten Schritt mit Thüringen zum Mitteldeutschen Kraftfahrzeuggewerbe (MDK) zusammengeschlossen. Wir möchten im nächsten Schritt Sachsen dazugewinnen. Die Vision wäre, alle Landesverbände in den neuen Bundesländern zu integrieren – unter Beachtung förderalistischer Strukturen.